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Sonntag, 19. Juli 2015

Dienstag_14_Juli_2015_Zürich_Cafe_Gloria_Josefstrasse_59_19_22_h


MalLisa, catain_fantasy, phi-phi, spy-there (von Links)

An diesem Dienstag Morgen titelten die Medien das Resultat eines denkwürdigen Verhandlungsmarathons von 17 Stunden in Brüssel: Es soll keinen Grexit geben. Europa atmete hörbar auf und die Kanzlerin hatte ganz kleine Äuglein als sie das Ergebnis bekannt gab. Es wurde gerungen um diesen Beschluss, kein Zweifel, und den Griechen wie Europa sei gewünscht, dass bald wieder bessere Zeiten kommen. Obwohl von spy-there angekündigt, hielt sich unsere Diskussion über die Convention in Athen im 2016 am meetup in Grenzen, niemand schien gross Lust zu haben nach Griechenland zu reisen im Moment, wir dürfen gespannt sein, wie sie die Sache dort angehen, und wer alles kommt, am Freitag, den 22. April soll es soweit sein. Ob man dann immer noch Bargeld mitnehmen muss? Wir werden sehen. Hier schon mal den Link zur bookcrossing-Seite:

Am Abend an unserem meetup kam unsere phi-phi mit vielen tollen Büchern und Sachen, die sie weggibt, weil sie erst nach Thailand in ein Art Kung Fu Schulungszentrum geht, dann (zur Erholung?) nach Neuseeland...sie wird also eine ganze Weile weg bleiben, will jedoch einen Blog schreiben, damit wir wissen, wie es ihr so ergeht in fernen Welten..
phi-phi

Es waren da: phi-phi, spy-there, MalLisa, manuma, captain_fantasy, yamori und tarant sowie storm0103 mit Ursula, die sich interessiert für unsere Runde, und hoffentlich auch bald ein Profil macht. Dann, oh Wunder, zeigte sich lotta_torkel nach langer Abwesenheit wieder einmal, charmant wie immer, und ja, Liebe lotta_torkel, manuma hat jetzt ein Tablet, gell, und ist wieder in ;-)
Wir schwatzten über dies und das, nur nicht über die Landwirtschaft. Das nächste meetup könnten wir wieder in ihrem Schrebergarten machen, was ich diesmal nicht verpassen möchte.

Auch storm0103 ist leider ein viel zu seltener Gast, weil sie immer arbeiten muss an einem Dienstag und nicht weg kann, ausser heute, weil sie Ferien hat. Ursula, ihre Begleiterin wird gleich vom mir bekniet, ein Profil zu machen, also auch bookcrosserin zu werden, es würde jedenfalls zu ihr passen, wie ich fand.

lotta_torkel

Der Tisch bog sich mit Büchern und Sachen, irgendwie ging es mit den Getränken und dem Essen, spy-there brachte eine Schachtel Luxenburgerli von Sprüngli, die genüsslich von allen verputzt wurden.http://www.spruengli.ch/luxemburgerli.html


Es war ein wunderschöner warmer Sommerabend, wir genossen es, draussen sitzen zu können bis 22h. Der Wirt, nett wie immer, liess uns sitzen, wir waren wieder mal die letzten Gäste, die sein Lokal verliessen. Wir hatten dieses Mal Mühe, alle Bücher auf shelf zu bringen, da es so viele waren.
Das oberste Shelf wackelte schon bedenklich und ich weigerte mich, noch ein einziges Buch dort hinauf zu stellen, weil ich echt Angst hatte, es könnte herunterbrechen, tat es aber nicht, weil ich einmal mehr eine grosse Reisetasche voller Bücher zum aussetzen mitnahm, v.a. die Shelfhocker mussten ihr geruhsames Hocken aufgeben und wurden in die Wildnis entlassen, netterweise in einer schützenden Hülle von tarant.
tarant & yamori

Mit yamori unterhielt ich mich dann doch noch über die Geldkrise in Griechenland, erinnerte mich an 1980, als damals die vielen Zitronen im Obstgarten am Boden lagen, und mir der Einheimische auf meine Frage, weshalb die nicht aufgelesen werden, antwortete: Es rentiere sich nicht. Geschockt über diese Verschwendung guckte ich wohl etwas „ghüslet“ aus der Wäsche. Heute, so höre ich, verteilen die Obstbauern dort ihre Früchte an Bedürftige, weil die Leute kein Geld mehr haben oder weil sie wegen der EU-Sanktionen kein Obst mehr nach Osten liefern können. Diese Verluste sollen bereits in die Milliarden gehen, ja, €uros, nicht Hosenknöpfe. Dafür könnten die Schweizer mehr Käse ausführen, was auch nicht so toll ist, weil der ja stark subventioniert wird und die Bauern schon nicht mehr wissen wohin mit der Gülle. 
Phi-phi mit Luxenburgerli

phi-phi wurde von allen umarmt und mit vielen guten Wünschen verabschiedet. Wir sehen sie hoffentlich irgendwann wieder an einem meetup im Gloria und wünschen ihr Glück auf ihren Reisen. Am 30.sten dieses Monat solls los gehen.

Mit der treuen MalLisa dann heim zu spy gefahren, mit etlichen Papiersäcken und dem grossen Rollkoffer voller Bücher - solche, die nach Hause mitkommen und solchen, die in Zürich ausgesetzt werden.
Themenrelease Kirche und Brunnen Höngg
Beim Eingang Brocki Fahrweid
Am nächsten Morgen dann zu MalLisa brunchen, dann auf dem Weg zum Brocki Fahrweid bei der Kirche Höngg angehalten für ein Themen- und blue-book-release, dann beim Brocki noch ein Buch ausgesetzt, dann zur Werdinsel baden, was toll war.
gegen Abend, 15.7.15 auf der Werdinsel


Dort auf dem PP diese schön restaurierten Trabi entdeckt.
Der Trabi





yamori hat auf dem shelf ein Buch über Eisenbahnen gefunden, und ich dann im Brocki Fahrweid 3 Bildbände über Eisenbahnen, ein Silva Buch und eines über die Rhätische Bahn, dann noch einen richtigen Wälzer, Bahnsaga Schweiz. den ich unmöglich hätte schleppen können, und der hier zu haben wäre: http://www.sinwel.ch/shop_artikel.php?VID=Ht0IW8HSLnTUi9o9&saSearch[category]=Eisenbahnen
Ausserdem wusste ich nicht, ob yamori diese Bücher nicht schon besitzt, deshalb wurden sie ins Gestell zurückgestellt. Hier ein Link zu Eisenbahnbüchern:http://www.sinwel.ch/shop_artikel.php?VID=Ht0IW8HSLnTUi9o9&saSearch[category]=Eisenbahnen
p.s. Irgendwo müsste hier im Stübchen noch ein älterer Bildband über die Appenzeller-Bahnen umherwesen, aber wo?

lotta_torkel wieder einmal zu sehen war erfreulich, und traurig, phi-phi in die weite Welt ziehen lassen zu müssen.... wir hoffen, dass ihr nichts ernsthaft Ungutes passiert und halten die Daumen, dass sie gesund wieder zurück kommt. Lass hören von dir phi-phi!!!













Mittwoch, 11. Dezember 2013

Das Weihnachts-hardcore-fbc-meetup im Dezember


mein Gegenüber im Gloria: spy-there, MalLisa, captain_fantasy
Gestern Abend am St.Galler Hauptbahnhof auf dem Weg zum Gleis 5 um 20h12 noch rasch beim Brezelkönig eine Brezel gekauft (das Restgeld von 1.50 den beiden Jungen mit Hund geschenkt) -  tönt jetzt etwas geschwollen HAUPT-bahnhof, denn die Anzahl der Leute in der Stadt ist von 80‘852 im 1970 auf 72‘626 im Jahr 2000 gesunken, was einen Verlust von 3,5% ausmache, sei aber wieder leicht gestiegen laut Wiki...Dennoch hat St.Gallen drei wichtige Nebenbahnhöfe: St.Fiden, wo Niklaus M. und ich aufgewachsen waren, Haggen, wo es sich schön wohnen lässt (Abendsonne), und Winkeln, wo die Industrie daheim ist, mehrheitlich, u. a. Jakob Schläpfer - soviel nebenbei zu den Bahnhöfen in Güllen, wie die Stadt auch hin und wieder von einigen Nichtrosenberglern etwas despektierlich genannt wird ;-)) Selber zog ich damals vor über 20 jahren weg in ein Nachbardorf, wo es sich gut leben lässt und das sich vor kurzem erfolgreich gegen einen neuen Zonenplan, der Wachstum versprochen hätte, zur Wehr setze und ihn ablehnte. Ob jetzt die Migros den schönen Mammutbaum Herisau an der Oberdorfstrasse für ihren geplanten monströsen Neubau trotzdem fällt? Das müsste diesen Winter passieren, denn je früher er umgehauen wird, desto eher werden vollendete Tatsachen geschaffen, gell.
meine wenigkeit - wie sie mich sahen via skype-spiegelverkehrt

Bin also von der Vorlesung über Englische Literatur bei Professor Allan Robinson an der Uni in SG rechtzeitig auf den Rotmontener Bus gewetzt um mit dem nagelneuen Vorortszug der SOB mit den traumhaft schönen roten Sitzen heim zu gefahren, dabei den Brezel mit Kürbiskernen vertilgt, denn ich wusste, ohne was im Magen konnte ich nicht am facebookcrossers-meetup über skype im Cafe Gloria teilnehmen.

Zuhause gleich den neuen Mac aufgestartet und es klingelte und klingelte und klingelte auf skype und niemand nahm ab.... Aber spy-there war online, also habe ich es mittels Handy versucht, und wer war dran? Unser treuer captain_fantastico. „Ja, wir sind draussen vor der Türe vom Gloria“ Am Rauchen. In dieser Kälte. Oder ist es gar nicht so kalt in Zürich wie hier oben? Kalt genug jedenfalls um diese Jahreszeit, Dienstag, den 10. Dezember 2013, wie ich finde.
Volle Konzentration ist gefragt...

Anwesend waren der harte Kern (hard core¿ auf Englisch?) der facebookcrossers: spy-there, MaILisa, captain_fantasy in Person, manuma über skype und auch Elisabeth, die hoffentlich endlich bald einmal ein BC-Profil macht, kurzzeitig über iPhone.

spy brachte das kleine Büchlein von  Milo Rau  „Was Tun?“ mit, das ich ihr geschickt hatte, auch weil ich bloss etwa 20% davon verstand, von dem, was der Mann darin von sich gab und ich hoffte, sie würde es besser verstehen; spy-there hatte es zwar verstanden, aber daran, wie sie ausdrücklich betont, überhaupt kein Interesse, (Ich umgekehrt hatte Interesse, das Geschriebene aber praktisch nicht verstanden) und sie rätselte, weshalb ich so ein Geschwurbel überhaupt lese; dabei hat mich ein Zeitungsartikel darüber verführt, es zu kaufen. 
Jedenfalls kamen wir zum Schluss, dass es niemanden hier interessiert, was Herr Rau zu sagen hat, was ich zwar seltsam finde, denn er ist ja nicht irgendwer, oder sind wir schon so anarchisch, dass er uns als rechter Dösel vorkommt? Es darf gemutmasst werden, dass dem so sein könnte. Oh Dada-o-lala-land, was für ein Erbe, das da nachhallt aus dem letzten Jahrhundert. Denn ja, Dada war da, Lenin war da, Büchner liegt hier begraben, Joyce ebenfalls, die Liste der Anarchos, die nach Zürich kamen, könnte noch beliebig erweitert werden, wie ich vermute.... Und, ach ja: der Niklaus Meienberg aus St.Fiden natürlich, der lebte, liebte, las und litt in dieser little big city, wie Zürich auch genannt sein will.
Aber aller Kultur hierzulande in dieser Zeit ist nicht sinn-entleertes Gedödel, wie uns Rauch weis machen will, sicher nicht der Cyrano, den sie in St.Gallen im Stadttheater spielten ( und nochmals spielen im Februar und März 2014). Das  Degenduell darin war formvollendet. cyrano-de-bergerac der draufgängerische Poet, der viel zu früh von dieser Welt musste, aber immerhin von seiner Roxane bis zu seinem Tod gepflegt worden sei...also trotz allem ein Happy End, allerdings ein eher bittersüsses..
Die letzte Szene, wo sich Cyrano - schon sehr geschwächt von seiner Kopfverletzung - von seiner Roxane verabschiedet...
Wer er war.
Die Schauspieler spielten mit Herzblut. Das Bühnenbild war hinreissend und die Hauptdarsteller ebenfalls. Die Inszenierung durchdacht. Viel mehr kann frau nicht verlangen. Es gab berührende Momente von grosser Innigkeit, kein Wunder, wurde das Stück verfilmt und schon von Beginn an  gefeiert. Es ist schwer zu fassen, dass niemand, den ich mitnehmen wollte, Zeit fand mitzukommen, obwohl ich zwei Freikarten hatte.
So genoss ich den Abend für mich ganz all-ein, was toll war, denn es gab noch etliche Leute, die auch solo im Theater waren, aber ganz viele, die wohl ein Abo haben, und regelmässig ins Theater gehen, waren zu zweit.
St.Gallens Stickerei-Gewerbe zeigte sich an diesem Sonntag Abend tw. in diesen Stoffen, jedoch sehr dezent (bei einer Oper sei das anders, lasse ich mir sagen), denn es gab auch ganz viele, die ganz gewöhnlich in T-shirt und Jeans kamen, v.a. junge Pärchen, die angezogen waren, als gingen sie ins Kino.
Das Theater in der Pause, mit dem Tapies.
Wohlfühlkleider....Trotzdem, einen kleinen Stich gab es mir doch, sie so leger zu sehen, denn für mich war es ein ganz spezieller Abend und Anlass und ich kleidete mich sorgfältig, trug meine selbst gemachte Bluse, passende Beinkleider, schönes Schuhwerk, den selbst gefertigten Wintermantel und die Amedisli (Puslwärmer) ebenfalls passend, selbstredend selber gestrickt. Gekleidet für die grossen Bühnen der Welt, im zwar nicht mehr so provinziellen St.Gallen, denn die Stickereiindustrie hat sich erholt und AKRIS schneidert nun auch für Frau Obama, was dem Image der Stadt enorm Aufwind gibt. Was wohl Niklaus M. dazu zu sagen hätte? Bestimmt hätte er auch hier einen Wurm entdeckt ;-)

Nach gut einer Stunde war Aufbruchszeit im Cafe Gloria, die mitgebrachten Geschenke waren verteilt (die meinen brachte ich schon im November mit).
MalLisa mal nachdenklich - am meetup

 Nobbi alias captain_fantasy kam leider nie recht zu Wort am Compi,  er trage eine rote Masche im Haar, hat sich also wie angekündigt selber als Geschenk mitgebracht, und fühlte sich als Hahn im Korb sichtlich wohl.... Ich versprach ihm erneut, den Waschküchenschlüssel, den ihr hier hören können, gelesen vom Autor: und den ich ALLEN hier wärmsten empfehlen möchte, die irgendwie ein Interesse an Schweizern und der Schweiz haben.
Leider konnte ich dem Wirt meine guten Wünsche zu Weihnachten nicht übermitteln, da er allein und beschäftigt sei, habe aber immerhin in Erfahrung bringen können, dass es weiter geht mit den meetups am zweiten Dienstag Abends im Gloria, dass er also nicht zu macht, am Abend wegen Gästemangel, wenigstens vorläufig nicht.
spy & MalLisa am Compi gucken sich das übermittelte Bild mit der geretteten Katze an

Die mutige Katze...eine kleine Happy End-Geschichte für Weihanchten
Elisabeth ist leider am Telefon zurückgekrebst von ihrer Einladung zum Champagner-Brunch in ihrer neuen Wohnung am 15. Januar, was ich schade finde, denn ich hatte mich schon darauf gefreut, aber wir machen auf jeden Fall etwas ab, nur was, das steht heute noch (oder wieder) offen.
Solange dauerte der skype-anruf
Allen friedliche Advents- und Weihnachtszeit und viel Glück im Neuen Jahr. manuma
Frohe BC-lese-Weihnachten!





   

Samstag, 5. Oktober 2013

The Turku meetup that did not take place.....


pippis pm:
 
Hello OBCZ-TeddysDen,
 
Should have never left town..We've picked something like 300kg of apples today 
(dad noticed he had free workforce at hand!), pulled up all the garlic and 
onions and now I smell bad and my hair is full of leaves. We've just started 
driving back home, but it'll take several hours before we're back in Turku :( 
 
Hope you've made some good findings at the antiques fair! 
I've been there a few times and there's always something catching your eye... 
Glad you liked Kerttu's food! They have a few other restaurants in town as well, 
one of them, Ranta-Kerttu ("River bank-Kerttu") is quite close to the hostel, 
right on the riverside along the Läntinen Rantakatu. 
 
Hope you have a great time in Helsinki!
 
Dear pippis, we've had a great time in Finland, especially in Turku, with great weather, warm and sunny all of the time. The young girls walked about the quay at the Aurajoki like in the hight of the summer season, I myself had to take a jacket along in case of a chilly wind from the sea...and yes, they kissed and hugged their beloved like they do mostly on the planet, out in the open, on the benches there at the riverside and also at the river banks - as it seems convenient to them..I myself an elderly lady by now (still young at heart though) watched and smiled and pondered and feed the seagulls with the left overs from a Turkish wrap..I'm always astonished how quickly they fly up to you if they see you waving with something, it seems, they have their eyes everywhere; I love to watch the boats float by, the jachts, but also the older boats which transport tourists or locals at the end of the day for an evening turn. I took a long stroll down to the river to the Castle, saw the beautiful old sailing ships and further down the impressive canon boat from the Maritime Museum.
The sun was setting and I had to be back to see my friend Marja-Leena, with whom I went to the kerttu restaurant, after we freshend up. She could well understand that you had to go and take advantage from the good weather, she said: „Everyone who can takes to the summerhouses on a weekend like this, it might be the last time before a long winter..“ She also felt it at the antiques fair, there where less people than on other occasions, but the people present there did not seem to mind, there where many still and the food was good. And yes: the food at kerttu was very nice, nice atmosphere and nice people (only the bookcrossers were missing ;-)). 
Restaurant kerttu in Turku

nice red brick buildings
After we had eaten at http://www.kerttu.fi/fi, we went back to the hostel (Marja-Leena had her car so we were close) but before we left there was a pregnant women and obviosly not well, she was with a man but went to to the loo by herself. We were already outside, when Marja-Leena suddenly said: „I don't feel well about this woman, I go after her and have a look.“ Marja-Leena herself had raised 6 children, by herself AND worked full time, something I can hardly believe but she said, that this was no great deal, they had an au pair and a day nursery. I then asked her: „didn't they sometime oppose in the early morning, not wanting to get up or trailed to get dressed?“ Her answer was a simple „No“, but she later added that her latest daughter sometimes trailed behind so she had to hurry her. Such is life for a woman in Finland I was thinking: six kids no man and a fultime job; but I doubt it, that this is the overall tradition, even in Finland in the early 70ties. So when she came back after a couple of minutes, she could report that all was well with the highly pregnant young women, that she had another month to go until the baby was due. Glad about this news we went back to the car and to the hostel, where we had another good night sleep in the womans dorm.
I left the books I brougth with me for the meetup at the hostel, because I did not know what to expect at the kerttu – I then saw that I could have left the books there at the entrance among the flyers and newspapers but as it was no official OBCZ, it was probably better to leave them at home.
And no, I did not make a finding at the antique fair, I saw a tiny cow made by Arabia http://www.arabia.fi/web/Arabiawww.nsf/fi/sisustus-_ja_lahjaesineet for 85 €, which was too expensive for my budget I have to say. If there is a next time for in Turku I do not know, I shall be going to North Karelia again next summer, but if my friend is attending the antik messut in Turku again, I shall be there again with her. Then we can try the other kerttu at the river banks, as you are suggesting.

a very nice place to be in Helsinki...

And yes, I had a great time in Helsinki too. I stayed at the http://www.cheapsleep.fi/ which was the perfect place to be for me, as they have also a womans dorm. There -by the way – happened the strangest thing that EVER happened to me: A very beautiful young women with long black hair was in the womans shower, IN HER DARK BODY OF A BATHING SUIT!!!!, she hardly dared to show herself so I tried not to look when she slipped out of the shower...I do not believe it. WHAT was this? She was obviosly in a dorm with men, not with us women, was she with her husband or by herself? I did not see her until I left....well, I was thinking by myself: your learning on this planet never ends.
Now I have one last question: What does one do with 300 Kilos of apples? I myself picked some from a tree in Hattula, because noone else bothered to take them, lovely sweet little apples, very tasty, I think I ate them by the dozen...I've had a wonderful time in Finland, I chased books in thrift shops and second hand bookstores and at the library in Kontiolahti I've found wonderful classic books for 50 Cents, which I then registered in Hämeelinnas library. Here are some of them:
this one I had for you in mind: http://www.bookcrossing.com/journal/12135231/
And this one is very special: http://www.bookcrossing.com/journal/12135230/
there is no Journal entry made yet...(but I had to wait 7 long years once for a book I set free in Dresden in 2004)...So next year it is my 10th anniversary as manuma....
In 2015 I shall be going to the Oxford Convention, maybe we meetup there? 

See you around some day, some time, wishing you an intense wintertime with great books.
From CH with lots of good wishes to you and lovely Turku. So long and happy bookcrossing!

Sonntag, 21. Oktober 2012

Gschichterln aus Wean Oktober 2012

Wien war in diesen milden Oktobertagen wie immer eine Reise wert, wenn auch immer mit einem Stück Gesundheit bezahlt, v.a. wegen dem Rauch in den Lokalen, den ich einfach nicht mehr vertrage....und ich deshalb beschlossen habe, dass es jetzt damit endgültig Schluss sein muss, es gibt keine Kompromisse mehr, punktum.
Das Highlight war bestimmt die Lesung von Harald (5schwammerl) mit dem BrohfeZZa Kortanek als musikalische Untermalung am Donnerstag, den 19.10.12 in der Klapsmühle. Unsere Ghanescha kam extra aus Gmunden nach Wien mit dem Zug (brav brav) und war bei Undine1210, die in Wien wohnt, zu Gast, deren Schwester minimonster mit Mann ebenfalls zugegen war. Leider wurde auch hier gepafft aber immerhin hatten wir einen Nichtrauchertisch, wenigstens während der Darbietung.
Dann waren da Haralds Frau Andrea und sein Freund Wolfgang mit Hund Carlos sowie eine ganze handvoll weiterer ZuhörerInnen. Auch die Gäste an der Bar lauschten andächtig.
Die Lesung - mit einmaliger Wiener Atmosphäre!
Wieder einmal hatte ich mich total verschätzt mit den Distanzen in Wien mit der Strassenbahn, bin auch eine Station zu früh ausgestiegen, musste bis zur nächsten laufen, weil mir wieder einmal jemand den richtigen Rat gab (davon noch später mehr). Ich kam dann erst um 20h10 dort an, wo Harald schon ungeduldig vor dem Lokal nach mir Ausschau hielt, aber jetzt war ich da und die Lesung konnte beginnen. Harald erzählte aus seinem Leben, wo nicht alles so lustig war. Wir lauschten andächtig und der BrohfeZZa lockerte die Texte musikalisch mit seiner Gitarre und mit gesungenen Wiener Liedern auf.

Es wurde ein sehr stimmiger Wiener Abend, und wird mir bestimmt noch lange unvergessen bleiben, musste dann allerdings vor dem Rauch fliehen, der war „oag“ für NichtraucherInnen. Ghanescha brachte mir Geschenke mit, zwei kleine bärige Büchlein und eine schöne Bärendose mit feinen Gelierfrüchten (sie kenn meinen süssen Zahn;-)).
manuma wurde reich beschenkt - mit einem unvergesslichen Abend, Danke an Alle die da waren!
Auch ich hatte auch eine ganze Tasche voller Bücher für sie, und freute mich, dass sie das druckfrische Ex, von Bill Bryson noch nicht gelesen hatte, das ich für sie reserviert hatte: „Eine Geschichte von fast allem“. Auch Harald hatte von mir Bücher erhalten, wovon er eines schon gelesen hatte, die anderen aber noch nicht, was uns freute, und wir noch auf einen Journaleintrag hoffen;-)
Der nächste Tag war dann schon der Freitag und die Ladys Night der bookcrosserinnen im Cafe Einstein am Abend auf dem Programm. Über Mittag und am Nachmittag war ich in Begleitung von Claudia, einer alten Freundin von spy-there, die ich anrief und wir uns im Restaurant hoch über der Bibliothek am Urban Loritz-Platz trafen und sie mir ihre Geschichte erzählte. Später spazierten wir zu ihr nach Hause, etwa 20 Minuten und sie machte noch einen Tee und zeigte mir ihre Zertifikate und ihr kleines Hundchen Angie.
Sie lebt schon über 20 Jahre in dieser sehr zentral gelegenen kleinen Wohnung, hatte sie nie aufgeben, auch als sie in Zürich lebte, und liebevoll eingerichtet, ein kleines herziges Schmuckstück.  Spy-there hatte mir ein kleines Geschenk für sie mitgegeben, was mir aber leider im Hostel gestohlen wurde, da ich es aufs Fenstebrett legte um es ja nicht zu vergessen...so gemein. Jetzt muss spy noch eins machen, das ich ihr dann schicke.

Der Lärmpegel im Einstein war gewaltig...frau konnte sich fast nicht verständigen...es war so laut. Laut und voll. Freitag Abend, die Leute vor dem Ausgehen, schon in gehobener Stimmung, und auch hier wurde geraucht, aber göttin gelobt v.a. gegessen, so dass es nicht so schlimm war. Das Separee der bookcrosser war belegt mit einer grossen Gruppe AmerikanerInnen, so dass wir uns nicht recht dorthin getrauten..und vorwiegend im Gastraum blieben. Neben mir sass zum ersten Mal fannynatali, dann war da Amberkatze, curlycat und SabinaLorenz sowie paracinka, die ich auch schon kannte. Ich gab fannynatali noch das englische Angel-Buch von spy für Ghanescha mit, das aus einem rätselhaften Grund nicht an die Lesung vom Vortag mitkam. Aber fannynatali hatte auch noch Engel-Bücher für Ghanescha, so dass es im gleichen geht und sie sie ihr bringt. Ghanescha verriet uns, dass sie mit ihrem Mann nach Australien fährt im November und – klar - auch nach Canberra an die Convention. Für mich ist das nicht mehr zu machen, ausser wenn ich im Lotto gewinne TÄTE und ich erster Klasse fliegen KÖNNTE, wegen meiner Beine. So sieht das halt aus im Alter; (kein Wunder raffen die Alten so, das Leben wird nicht billiger, nur umständlicher und damit teuerer;=;).
Am letzten Tag bin ich dann endlich einmal zum Hunderwasserhaus gepilgert, etwas, das bei mir schon lange auf dem Programm stand. Das Wetter war ein Traum: Blauer Himmel und mild. Und alles voller Touris aus Asien...am fotografieren wie verrückt. Ich auch. Da hat sich ein ganzer Industriezweig etabliert, wenn das der Hundertwasser wüsste, was der wohl zu dem ganzen Souvenierkitsch sagen würde? Habe aber dann doch im „Village“ gegenüber vom Haus einen Kaffe mit Apfelstrudel gekauft, habe mich auf einen Stuhl gesetzt und den Leute zugeguckt, wie sie fotografierten, und natürlich die überladene Ambiente in diesem Verkaufssammelsurium von Läden und Kiosken und zentraler Bar und Restaurants bestaunten.
Wollte weiter zum Museum die Strasse hinab, wurde dann aber kurz davor abgelenkt zu einem Flohmarkt der Katholischen Kirchgemeinde, wo es  hoch zu und her ging...es war kaum ein Durchkommen, so viele Leute waren da. Man hätte meinen können, es gäbe etwas gratis...was sich dann auch bewahrheitete, die Preise waren unglaublich billig aber die schönen Sachen schon weg. Ich kaufte erst ein Taschentuch, um mir den Schweiss abzuwischen, denn es dampfte da drinnen wie in einer Waschküche, es war enger als in einer vollbesetzten Disko. Selbstverständlich wurden die Schnäppchenjäger  auch bewirtet, wie es sich gehört, es war schön, so einen versteckten Hinterhof mit Kirchgemeindehaus zu entdecken, ich hatte Glück, denn sie haben bloss zweimal im Jahr so ein Flohmarkt, im Frühling und jetzt im  Herbst, es war der 20. Oktober. Kaufte für drei Euro einen schicken Korkenzieher, nigelnagelneu, ist wohl nicht zu gebrauchen, aber noch original verpackt und sieht sehr solide aus. (Dachte da am meine Krimifreundin A. in SG, die sich gerne mal ein gutes Tröpfchen gönnt.)
Bin dann doch noch zum Museum gegenüber, aber der Eintritt kostete 12 Euro und es war schon fast 16h, sodass ich zurück ging zum Hundertwasserhaus und dort noch etwas die Leute fotografierte. Dann weiter über die Löwen-Strasse, wo ich zum Fälschermuseum kam, und ich nicht umhin konnte, hineinzugucken; dachte: wann kommst du da wieder vorbei, nicht so schnell wieder, also 4 Euro berappt und mir die Sache angesehen, was die Kunstfälscher alles so fälschten, und dabei den unterschied zwischen Kopie und Fälschung lernte. Wer hätte das gedacht: wieder was gelernt.

Schon ziemlich abgekämpft dann in die Tramway Nummer 1, die mich durch die halbe Innenstadt fuhr, eine sightseeing-tour der Extraklasse wie ich meine und das für praktisch null Geld im herrlichsten Abendschein, zuerst noch zum Friedhof zum Familiengrab Blumen nochmals giessen und Kerzlein nochmals anzünden( gejätet hatte ich schon am Mittwoch), dann zurück zum Hostel, was feines Mitgebrachtes zubereitet und verputzt, dann angefangen zu lesen bis der Nachtzug um 22h am Westbahnhof bereit stand: „Gebrauchsanweisung für Polen“ von Radek Knapp, das ich aus dem Büchergestell vom Hostel habe, und mir sehr gut gefällt, auch wenn Polen in nächster Zeit nicht auf dem Programm steht, aber irgendwann schon, soviel ist sicher.
Im Zug noch einen netten Ungarn kennen gelernt, der in Glarus in der Gesundheitsbranche arbeitet, und ein Häuschen hat an einem See dort unten am Balaton, das er für sich und seine Frau im Alter herrichtet.
Wir hatten tatsächlich etwas geschlafen in der Nacht, sind gut gelaunt aufgestanden, als uns der Schlafwagenschaffner das Frühstück brachte.
So endet eine weitere Reise gut und glücklich und halbwegs gesund (der Rauch in den Lokalen war leider alles andere als zuträglich) - halb bookcrossing, halb privat, wie immer, wenn ich nach Wien fahre. fannynatali sei gedankt, wurde die Ladys-Night ein toller Abend im Cafe Einstein, denn wir konnten uns sehr gut unterhalten, und freue mich jetzt schon auf ein nächstes meetup irgendwo auf dieser schönen (Bücher-) Welt.
-->
Nachtrag: Als ich zusammen mit Claudia in der grossen Bibliothek am Urban-Loritz-Platz den Aufgang zum Cafe zuoberst auf dem Hausdach suchten(sehr schön gelegen und eine tolle Entdeckung v.a. für Bücherwürmer wie mich), fragten wir einen Herrn, der uns kompetent schien, den Weg zu wissen...und tatsächlich, er wusste, dass diese Treppe hier, an der wir standen, hinauf führt, und uns diesen (mühsameren) Weg wies...ich jedoch erspähte den Lift, drückte den Knopf und schon war er da, und ich einstieg. Claudia derweile stieg artig die vielen Treppen hoch über zwei oder drei Stockwerke...und ja, machte so etwas für ihre Gesundheit.
Im Lift war eine junge Frau, die ich fragte: „Ist Ihnen auch schon passiert, dass sie hier in Wien des öfteren eine falsche Auskunft erhalten habt?“ Sie bestätigte es mir und sagte: „Das scheint eine Spezialität der Stadt zu sein!“ Wir lachten
--> als wir oben ausstiegen und ich fragte sie noch, woher sie stamme.....“Aus Bosnien“ wurde mir mit einem freundlichen Lächeln beschieden; und ja, dachte ich bei mir, Wien ist die grösste Stadt vom ehemaligen Jugoslavien, genau so wie Zürich die grösste Stadt der Bündner ist, und daran ist nun gar nichts falsch wie ich finde, -  nur möchte ich, dass wenn die Gefragten die Antwort nicht wissen, mir das auch sagen: „Tut mir leid, das weiss ich nicht, bitte fragen sie jemand anderen.“, und mich nicht absichtlich die steile Treppen hochjagen, nur weil sie finden, dass das die beiden Dickerchen nicht schaden würde.
Claudia auf dem Dach von der Bibliothek am Urban-Loritz-Platz in Wien
Die Moral der Geschichte? Nicht alles glauben, was einem erzählt wird, was scheinbar besonders für Wien gilt.

Dienstag, 14. August 2012

FBC-Meetup und Bookhunt 3 im August 2012

Unsere Marja-Leena aus Finnland
Dieses Mal hatten wir eine Gästin aus dem fernen Finnland zu Besuch, Marja-Leena, und auch Ghanescha aus Gmunden im Salzkammergut, die mit ihrem Ehemann unterwegs war, beehrte uns mit ihrer physischen Präsenz, was freute..und ja, wir konnten draussen sitzen, bis um 22h, nur leicht bekleidet, es war also tatsächlich „Summer in the City“, so wie es im Buche steht. Wir assen und tranken und plauschten, redeten über unsere Bücher, die gelesenen und ungelesenen, und viel zu schnell war die drei Stunden von 19-22h wieder vorbei. Wie meist am Abend wurden wir vom Wirt persönlich bedient, freundlich und zuvorkommend wie immer, und unsere Komplimente, dass er der beste Wirt in Zürich sei, nahm er schmunzelnd zu Kenntnis, er ist einfach sehr nett mit uns älteren Damen.
die Maus wird angeschlossen...

Die fröhlichen Weiber vom Kreis 5
Unsere Ghanescha beehrte uns mit ihrem Besuch

MalLisa und manuma am langen Arm
Die Bookcrossing-Jugend hat sich dieses Mal leider nicht blicken lassen, franaloe weile im noch ferneren Amerika, und lotta-torkel war mit ihrem Velo über sieben Ecken unterwegs, Schade, wir hätten gerne wieder mal was aus ihrem Leben vernommen. Und auch Bücherfranz, den wir einmal zu sehen hoffen, glänzte mit Abwesenheit.
so um 22h vor dem Cafe Gloria
Später hat uns MalLisa wie immer heimgefahren mit ihrem Auto, das ihr zur Zeit etwas Sorgen bereitet, da ständig etwas ist, dieses Mal ein neuer Kühler, ausserdem muss der Wagen vorgeführt werden, was auch noch ins Geld gehen könnte. Wir hoffen jedoch, dass sich die Auslagen in Grenzen halten, und halten die Daumen, denn sie fährt unheimlich gerne und immer noch gut Auto, was wir dann auch bei der Rückfahrt nach H. Erleben durften.

Am Freitag dann die lange erwartete Bookhunt 3, wo wir uns um 17h beim Gloria versammelten, Elisabeth machte auch mit. Zuerst ging es zu einer Weinverkostung im Quartier, ein tolles kleines Lokal, ganz mit Grün überwachsen der Eingang, leicht zu übersehen für Auswärtige. Wir mussten aus vier verschiedenen Rotweinen herausfinden, zu welchen Ländern sie gehören, und ich tippte richtig mit dem Wein aus Italien, was mich sehr freute. Es war alles andere als leicht, und erst als wir alle Weine richtig zuteilten, bekamen wir das Buch. Zum Schluss kaufte sich unser Gast aus Finnland noch eine Flasche Weisswein, der dann später am Abend zum Grillplausch aufgemacht wurde, aber davon später.

Die nächste Station war die Kronenwiese, die Auswärtige wohl kaum zu Gesicht bekommen, wenn sie nicht so wie wir darauf gestossen werden. Eine Idylle, noch, denn, das ist zu erwarten in den nächsten Jahren: http://www.stadt-zuerich.ch/hbd/de/index/hochbau/abgeschlossene_ww/wohnsiedlung_kronenwiese.html
Wir dürfen also gespannt sein, was sich da entwickelt und es war sehr schön und eindrücklich, dass wir das Areal noch so sehen durften, wie es jetzt ist, wir danke spy-there an dieser Stelle herzlich dafür. Das Auffinden des Buches dort gestaltete sich etwas schwierig, wir drehten jeden Stein um, bis wir realisierten, dass das grüne Schäufelchen vom Hühnerhof bedeutete, dass wir graben mussten.... Stellt euch vier älter Damen vor, die da unter den buntbemalten Bauwagen krochen, der als Büro vom Areal dient, beguckt göttingelobt nur von einem kleinen Jungen, der da beim Wasserhahn spielte, und wo sich auch unser Buch befand. Der Plan von spy war aber leider so ungenau, dass wir schliesslich telefonieren musste, weil wir nach einer halben Stunde suchen nicht mehr weiter kamen. Ich wünschte mir, dass spy-there mit uns gekommen wäre, aber eben, sie kennt die Gegend ja schon wie ihre Westentasche, aber trotzdem: Bitte auch mitgehen nächstes Mal.



Die Aktion mit der Buchrettung aus dem Wasser wird von oben bestaunt und verfolgt.

Wer steigt jetzt da hinunter?

Die Hilfe kam in Form eines edlen Jünglings (kaum zu fassen, aber wahr!)
Das Buch wurde evakuiert von den Beiden!


Weiter ging es in Richtung oberer Letten zum „Wagon“. Elisabeth musste mal, und so machten wir einen Abstecher zum Sitz von Roten Kreuz in Zürich, wo es auch ein Gemeinschaftszentrum hat, das aber leider geschlossen war. Wir sassen also da inmitten eines Parks zwischen den beiden Gebäuden, so abgeschieden, und doch mitten in der Grossstadt. Beim Wagon unten (der notabene ein echter alter Bahnwagen aus Berlin sei), schon fast an der Limmat, gab es dann ein kühlendes Bierchen, das Publikum multikulturell und schon in Wochenendstimmung (Die Streetparade war angesagt auf Samstag, mit gegen einer Million Teilnehmenden), und es schien so, als dass sich schon etliche der Gäste warmtranken...wir aber fragten an der Theke nach einem Buch, und bekamen es auch ausgehändigt, wo die weitere Station vermerkt war, die es dann allerdings in sich hatte, fast bekam MalLisa nasse Füsse dabei, denn das Buch war an einem steilen Abhang an einer Schnur direkt in die Limmat versenkt. Hoppla. Wer geht jetzt da runter und holt es. Mutig, wollte gleich unsere Marja.--Leena mit ihren siebzig Lenzen hinabsteigen, ich hielt sie aber zurück, weil es mir graute, wenn ihr etwas zustossen würde, und sie sich einen Fuss vertritt, oder gar in die Limmat fallen sollte, wobei sie gut schwimmen kann. Ich konnte das auch nicht machen mit meinen offenen Schuhen, und ich hätte mir gewünscht, spy hätte gesehen, wie sich schliesslich MalLisa daran machte, die Schnur zu erwischen, wo das Buch dran hing. Aber Gott hatte Gnade walten lassen und schickte ein junges Paar, Französisch sprechend vorbei, der junge Mann sah gleich, dass da Not an der Frau war und stieg MalLisa nach, sich am Buschwerk festhaltend....es wäre filmreif gewesen, wenn ich geschaltet hätte, so habe ich „nur“ Fotos von dem Ereignis, die beurkunden, wie die Rettung verlief. Der edle Ritter half nicht nur MalLisa wieder hoch, er holte auch unser Buch ein, worin der Plan für die nächste Station vermerkt war. spy-there hatte an mich gedacht, und ein paar tolle TCB's in Englisch, also im Original versteckt, die ich mit Freude mitnahm, denn ich möchte ihn nur noch im Original lesen.

Die Badi Unterer Letten um 20h
Es ging dann weiter zur städtischen Badi vom Unteren Letten, wo wir mit einem Schlüssel ein Kästli öffnen konnten, darin ein hochwillkommenes Badetuch, sodass mich nichts mehr hielt, ich mir ein kühlendes Bad in der Limmat gönnte (das Badekleid hatte ich in weiser Voraussicht schon angelegt, bevor wir loszogen).
Inzwischen hatten wir sechst Bücher gefangen und wir waren fertig. Es hätten noch 4 werden sollen, aber da wir schon den ganzen Vormittag im neuen Kreis West verbracht hatten, wo wir auch so gut 2 Stunden auf den Beinen waren, mussten wir schliesslich kapitulieren.
Bestimmt wären es noch versteckte, sehenswerte Plätzchen gewesen, aber es hat nicht mehr sein sollen, wir sind an den halbnackten Asphalt-Amseln am Sihlquai vorbei heim wo wir uns erstmal in spys Garten erholten von den Strapazen.

Der Grillplausch war jetzt angesagt, denn es war schon fast halb Neun. Die bunten Lichter im Baum wurden eingeschaltet, auf dem Grill brutzelten vegane Köstlichkeiten, dem Wein wurde zugesprochen, und Elisabeth plünderte noch ihre Tiefkühltruhe mit feinen Pizzas und brachte Gläser mit eingemachten Sachen wie Artischokkenherzen und ähnliches. Es waren unserer Fünf, Spy-there, MalLisa, Elisabeth, manuma und Marja-Leena, später kam noch lotta-torkel von ihrer Velotour und berichtet kurz, wie es war, gerne hätten wir sie länger bei uns gehabt, aber sie war schon sehr müde, was wir verstanden. Marja-Leena und ich verabschiedeten uns so um halb Elf, wir waren fertig, Marja-Leena konnte kaum noch die Augen offen halten, die andern blieben noch. Unsere Gästebetten waren diesmal beide perfekt, so dass es jetzt zwei bequeme Schlafstellen hat im Dachzimmer.

Die Bookhunt 3 wird mir bestimmt noch lange in guter Erinnerung bleiben, und auch Marja-Leena zeigte sich beeindruckt. Ihr sei in Finnland gesagt worden: Ach Zürich, was gibt es da schon zu sehen......wie falsch diese Aussage war, konnten wir uns doch vom Gegenteil überzeugen: Zürich hat sich unheimlich gemacht in den letzten Jahren, ein neuer urbaner Raum ist entstanden im Westen der Stadt, anstelle vom Maag-Areal entstand der Prime Tower, mit dem Restaurant Cloud im 35 Stock, ein Ort, der sogleich von Menschen belebt wird, und nicht nur von den Anwohnern, und Werktätigen, auch viele Touristen oder Landeier so wie wir, steiften umher, Leute, denen es sichtlich Freude bereitet, sich in den neu geschaffenen städtischen Räumen zu bewegen.

Erste Text-Version, mehr Bilder bald auf Flikr, und baldmöglichst.....

Montag, 11. Juni 2012

A very special BC-meetup!


When we arrived in Zürich on friday, the streets were still wet from the rain but as we got on the tram to spys home it had stopped raining and the sun peeped out and it was pleasantly warm.....(We not once had to make use of our umbrellas by the way).

Spy was expecting us and gave us the key for the room with a view on the 5th floor. lotta_torkel rushed in, busy getting ready for her wedding in the evening, leaving us with the best of wishes and a salad from her own garden.

We then had a an hours rest, me and Lytteltonwitch in the room, MissMarkey decided to go up to the roof, where the new floorborads have been put in and only the deckchairs were missing;-)

Unfortunately spy-there was not ready with the bookhunt, so we decided to take a stroll from Cafe Gloria around the Kunstmuseum nearby. MalLisa took us along to some hidden treasures, places like tiny art-galeries with great art, tourist usually don't get to see. Time did fly and soon it was 19h, time to get the grill going.

MalLisa and I brought some of the sausages from St.Gallen, the famous Kinderfestbratwurst, and of course: a „Servelat“ for MalLisa - a saussage a grillparty could not do without.
Soon we got the charcoal glowing and the table ready underneath the treehouse in the backyard.

Then franaloe arrived, rather tiredly as she admitted but never the less stayed on for the meal and chatted with our guests from GB. Spy did her favorite dishes, filled mushrooms and lovely tomatosoup from the Soup-shop in her house. The light drizzle did not do any harm to our party and we all tucked in and even got some wine and pickles from Elisabeth, a longtime neighbour and friend of spys, who did make a bed in her livingroom for myself so our special guests from lovely Great Britain could be at ease and all by themselves in their room. She also had a days work behind her and did not feel well enough to join us underneath our treehouse.

I myself was happy that none interferred in my task to get the fire going, and MalLisa as a real pal did her best to help setting up the table, wash the salad etc.
(The next day she lay ill in bed, was sick from something she might have eaten or other infection she could have catched with her grandchildren als she pointed out to me when I went to see her in her home the next day. MissMarkey had some medicine with her which I took with me and made her drink, as I went to see her.....so when I called her up on sunday afternoon she already had recovered from her upset stomach.)

The next day we had our breakfast at Migros Limmatplatz without MalLisa, which was a real shame, I know she would have loved to keep us company and laugh away the day.

We then went to CafeGloria to empty the shelves there from almost all the books, dust them with a wet cloth from the owner and stock them up with fresh books which I brougth with me in my red travellingbag. MissMarkey and Lytteltonwitch were busy writing down the BCID-numbers from the books they are about to set free in their city-releasewalk, sadly without me and MalLisa because I went to get here the medicine during this two hour bookrelease.

After that we had a lovely meal at the Gloria Cafe, I my favorite Ciabatta Gloria with aubergines, MissM hers with tomato and cheese. Our special guests wanted to attend the „Drumming for the Amazone“, so we hopped on a tram which got us there by a detour via the famous Bahnhofstrasse because the demonstration did clogg the Limmatquai at that time.
We then heard two fantastic drumming-groups and a indigeneous chief from Manaus (2 Mio people living there), who told us about the threatening plans of the goverment of Brazil about the plans to put in place 60 new dams for electricity and flood large aerias of the jungle for it. This electricity is planned to be sold to the north of course. The whole event was organized by Greenpeace and about a hundred people of all ages attended the show in lovley sunshine on the „Gemüsebrücke“ over the river Limmat in the very heart of Zürich („Vegetable“-bridge-because they sell vegetables there already for a long time).

MissMarkey then asked to see some of the modern art set up around town. But first I would have liked to show them the river and the public bath underneath the railwaybridge close to spys house. We went there and boy, was the river rolling high, much higher than it usually is in the summertime. We took off our shoes and had a quick refreshment by putting our feet in the water. Then MissM spottet some box from our planned bookhunt and we decided to go back to spy-there and ask whether she's now ready with it. She was in but said that we now were to late for all the posts she had been putting up, some places are already closed and others soon were closing, it would have been too confusing to follow it under this circumstances, so we gave up on it and instead took the tram to the station „Technopark“ to see the sculpture made by MacCarthy and maybe others.



We had a plan from the yesterdays newspaper to guide us for the art displayed. The trip took us to a whole new quater of Zürich, all shiny and interestingly new. There was elisa not working properly still....the artist and helpers tried to undo the chain that held the arm in place, we watched, took picture (soon to come), and then we crossed over on the new bridge to the MacCarty sculpture „Apple Tree Boy and Apple Tree Girl“ which is set close to the remaining few allotment gardens which soon have to give way as well to the developement of the city. There were slabs of marble to sit and lay on and although the sky was covered in dramatic steelgray it was still pleasantly warm, and a lovely breeze was on.

We strolled back in town and came across some more art, artgoers, posh hotels, a fenced in old house in the middle of all new buildings like for instance the new Temple of Comunication from Swisscom (now we know where all the money goes;-)).

At the Shiffbau there was a lady on a black wooden box reciting poems in Englisch and German, then of course we stopped at the steelgirl Vanessa and eventually headed back to Limmatplatz and on to Helvetiaplatzt to find somewhere to eat.

We walked quite a bit about the redlight-district on Langstrasse, came back, and eventually ended up an the restaurant Mundialon the Corner Neugasse and Gasometerstrasse which we found by sheer luck.

We were hungry by now but we had to wait another 45 min. For the food to come. Because there was a big party just before us and in the kitchen they where struggeling to keep up with the food preparation. We enjoyed meanwhile the interior which was an ecclectic hotchpotch of wodden table and chairs from the near „Brockenhaus“, garnished witch pompous sofas made in Bali, with plenty of cushions for being stuffed in the customers backs to sit as comfortably as possible..and I loved the illumination by the well placed lamps and chandeliers in the room. Our waiting was honoured by a lovely meal which came in either XXL or XXXL size, so beware and come only here if you are really hungry.

Happy and tired we fell in our beds and had a goodnight sleep. The meetup was over and the tomorrow brings another day of travelling and new andventures to come.

Goodby Zürich, goodby OBCZ - CafeGloria, goodby art, and last but not least: a warm goodby to our hospitable spy-there and Elisabeth, our alwas gay and helpful MalLisa, lovely franaloe, and our special guests from GB MissMarkey and Lytteltonwitch: IT'S BEEN A GREAT TIME TO BE WITH YOU!!!