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Sonntag, 19. Juli 2015

Dienstag_14_Juli_2015_Zürich_Cafe_Gloria_Josefstrasse_59_19_22_h


MalLisa, catain_fantasy, phi-phi, spy-there (von Links)

An diesem Dienstag Morgen titelten die Medien das Resultat eines denkwürdigen Verhandlungsmarathons von 17 Stunden in Brüssel: Es soll keinen Grexit geben. Europa atmete hörbar auf und die Kanzlerin hatte ganz kleine Äuglein als sie das Ergebnis bekannt gab. Es wurde gerungen um diesen Beschluss, kein Zweifel, und den Griechen wie Europa sei gewünscht, dass bald wieder bessere Zeiten kommen. Obwohl von spy-there angekündigt, hielt sich unsere Diskussion über die Convention in Athen im 2016 am meetup in Grenzen, niemand schien gross Lust zu haben nach Griechenland zu reisen im Moment, wir dürfen gespannt sein, wie sie die Sache dort angehen, und wer alles kommt, am Freitag, den 22. April soll es soweit sein. Ob man dann immer noch Bargeld mitnehmen muss? Wir werden sehen. Hier schon mal den Link zur bookcrossing-Seite:

Am Abend an unserem meetup kam unsere phi-phi mit vielen tollen Büchern und Sachen, die sie weggibt, weil sie erst nach Thailand in ein Art Kung Fu Schulungszentrum geht, dann (zur Erholung?) nach Neuseeland...sie wird also eine ganze Weile weg bleiben, will jedoch einen Blog schreiben, damit wir wissen, wie es ihr so ergeht in fernen Welten..
phi-phi

Es waren da: phi-phi, spy-there, MalLisa, manuma, captain_fantasy, yamori und tarant sowie storm0103 mit Ursula, die sich interessiert für unsere Runde, und hoffentlich auch bald ein Profil macht. Dann, oh Wunder, zeigte sich lotta_torkel nach langer Abwesenheit wieder einmal, charmant wie immer, und ja, Liebe lotta_torkel, manuma hat jetzt ein Tablet, gell, und ist wieder in ;-)
Wir schwatzten über dies und das, nur nicht über die Landwirtschaft. Das nächste meetup könnten wir wieder in ihrem Schrebergarten machen, was ich diesmal nicht verpassen möchte.

Auch storm0103 ist leider ein viel zu seltener Gast, weil sie immer arbeiten muss an einem Dienstag und nicht weg kann, ausser heute, weil sie Ferien hat. Ursula, ihre Begleiterin wird gleich vom mir bekniet, ein Profil zu machen, also auch bookcrosserin zu werden, es würde jedenfalls zu ihr passen, wie ich fand.

lotta_torkel

Der Tisch bog sich mit Büchern und Sachen, irgendwie ging es mit den Getränken und dem Essen, spy-there brachte eine Schachtel Luxenburgerli von Sprüngli, die genüsslich von allen verputzt wurden.http://www.spruengli.ch/luxemburgerli.html


Es war ein wunderschöner warmer Sommerabend, wir genossen es, draussen sitzen zu können bis 22h. Der Wirt, nett wie immer, liess uns sitzen, wir waren wieder mal die letzten Gäste, die sein Lokal verliessen. Wir hatten dieses Mal Mühe, alle Bücher auf shelf zu bringen, da es so viele waren.
Das oberste Shelf wackelte schon bedenklich und ich weigerte mich, noch ein einziges Buch dort hinauf zu stellen, weil ich echt Angst hatte, es könnte herunterbrechen, tat es aber nicht, weil ich einmal mehr eine grosse Reisetasche voller Bücher zum aussetzen mitnahm, v.a. die Shelfhocker mussten ihr geruhsames Hocken aufgeben und wurden in die Wildnis entlassen, netterweise in einer schützenden Hülle von tarant.
tarant & yamori

Mit yamori unterhielt ich mich dann doch noch über die Geldkrise in Griechenland, erinnerte mich an 1980, als damals die vielen Zitronen im Obstgarten am Boden lagen, und mir der Einheimische auf meine Frage, weshalb die nicht aufgelesen werden, antwortete: Es rentiere sich nicht. Geschockt über diese Verschwendung guckte ich wohl etwas „ghüslet“ aus der Wäsche. Heute, so höre ich, verteilen die Obstbauern dort ihre Früchte an Bedürftige, weil die Leute kein Geld mehr haben oder weil sie wegen der EU-Sanktionen kein Obst mehr nach Osten liefern können. Diese Verluste sollen bereits in die Milliarden gehen, ja, €uros, nicht Hosenknöpfe. Dafür könnten die Schweizer mehr Käse ausführen, was auch nicht so toll ist, weil der ja stark subventioniert wird und die Bauern schon nicht mehr wissen wohin mit der Gülle. 
Phi-phi mit Luxenburgerli

phi-phi wurde von allen umarmt und mit vielen guten Wünschen verabschiedet. Wir sehen sie hoffentlich irgendwann wieder an einem meetup im Gloria und wünschen ihr Glück auf ihren Reisen. Am 30.sten dieses Monat solls los gehen.

Mit der treuen MalLisa dann heim zu spy gefahren, mit etlichen Papiersäcken und dem grossen Rollkoffer voller Bücher - solche, die nach Hause mitkommen und solchen, die in Zürich ausgesetzt werden.
Themenrelease Kirche und Brunnen Höngg
Beim Eingang Brocki Fahrweid
Am nächsten Morgen dann zu MalLisa brunchen, dann auf dem Weg zum Brocki Fahrweid bei der Kirche Höngg angehalten für ein Themen- und blue-book-release, dann beim Brocki noch ein Buch ausgesetzt, dann zur Werdinsel baden, was toll war.
gegen Abend, 15.7.15 auf der Werdinsel


Dort auf dem PP diese schön restaurierten Trabi entdeckt.
Der Trabi





yamori hat auf dem shelf ein Buch über Eisenbahnen gefunden, und ich dann im Brocki Fahrweid 3 Bildbände über Eisenbahnen, ein Silva Buch und eines über die Rhätische Bahn, dann noch einen richtigen Wälzer, Bahnsaga Schweiz. den ich unmöglich hätte schleppen können, und der hier zu haben wäre: http://www.sinwel.ch/shop_artikel.php?VID=Ht0IW8HSLnTUi9o9&saSearch[category]=Eisenbahnen
Ausserdem wusste ich nicht, ob yamori diese Bücher nicht schon besitzt, deshalb wurden sie ins Gestell zurückgestellt. Hier ein Link zu Eisenbahnbüchern:http://www.sinwel.ch/shop_artikel.php?VID=Ht0IW8HSLnTUi9o9&saSearch[category]=Eisenbahnen
p.s. Irgendwo müsste hier im Stübchen noch ein älterer Bildband über die Appenzeller-Bahnen umherwesen, aber wo?

lotta_torkel wieder einmal zu sehen war erfreulich, und traurig, phi-phi in die weite Welt ziehen lassen zu müssen.... wir hoffen, dass ihr nichts ernsthaft Ungutes passiert und halten die Daumen, dass sie gesund wieder zurück kommt. Lass hören von dir phi-phi!!!













Freitag, 19. Juni 2015

Die kleine Welt der BookcrosserInnen


 Liebe Marja-Leena,

am letzten Treffen der facebookcrossers in Zürich kam es zu einer Überraschung. Ein älterer Herr, dessen Bookcrossingname „Pontikka“ lautet, zeigte sich zum ersten Mal bei uns facebookcrossers. Sein Pseudonym: Järki Ruoka, das Du unschwer erkennst als Finnische Begriffe. Järki ist zwar Schweizer, hat aber 10 Jahre in Finnland gelebt und war dort auch verheiratet..in Joensuu. Nun, um es kurz zu machen, er kennt auch die DalMasos, war sogar mal bei ihnen zu besuch, weil seine damalige Frau fand, er wolle sicher wieder einmal schweizerdeutsch reden, und sie deshalb Schweizer suchten in der Nähe...sowas gibt es, die Welt ist klein.
Wenn du also nächstes Mal oben bist, dann frag doch Riita und Andrea, ob sie sich an HRW erinnern können, was wirklich lustig wäre...

Wir freuten uns Alle über den neuen facebookcrosser, der sich auch gleich heimisch fühlte mit uns - Wie meist, waren der harte Kern von spy-there und MalLisa und captain_fantasy anwesend, die Du ja schon kennst, und dann auch Phi-Phi, die bei MalLisa und mir ein offenes Ohr für ihr Sorgen und Nöte fand.  Sie ist in ihren 20igern, IT-Spezialistin mit 2t-bestem Abschluss von ihrer Klasse und hat neonfarbene Haare. Und ja, vorletztes Mal, als mich MalLisa nach Hause fuhr in ihrem neuen Ford Mondeo, sagte ich: „Es ist unglaublich, wie bei uns so verschiedene Menschen, auch im Alter so unterschiedliche, zusammensitzen können, und das über längere Zeit, wo sich doch sonst die Gesellschaft immer mehr atomisiert, sich Sekten und Grüppchen bilden, die kaum noch mit anderen verkehren...“ Und was sagt mir Phi-Phi das letzte Mal? Genau das Gleiche. Sie findet es auch unglaublich, dass wir über mehrere Stunden miteinander quatschen können, obwohl wir zwei, drei Generationen auseinander sind....ich glaube, es ist, weil wir noch jung im Herzen sind, wir sind nur aussen alt....
Unser meetup vom Mai 2015

Ich hoffe, es geht dir einigermassen gut mit deinen Kindern, und den Märkten, und du kannst ab und zu auf die Insel ausspannen. Bitte richte Pekka einen lieben Gruss von mir aus. Es ist schade, dass ich dieses Jahr nicht kommen kann, aber ich muss hier mal etwas fertig nähen und malen, das sonst immerzu liegen bleibt. Im Herbst fahre ich wieder nach Wien für eine Woche, du bist herzlich eingeladen mitzukommen, falls dir die Zeit vom 6-12. Oktober passt.
Aussicht vom Park in Richtung Oxford
Meine Woche in England war wie erwartet intensiv, bin viel gelaufen, vor allem in London, auch an der Convention in Oxford waren wir oft zu Fuss unterwegs; und dann sind wir ja noch einen Tag nach Stonehenge, wo wir die Steine zu Fuss umrundeten. Unser skyring, ein bookcrosser aus Australien, hatte einen Wagen gemietet, mit dem sind wir dann zu fünft dorthin, haben uns am Rückweg derart verfahren, dass wir a) eine Strassenkarte kaufen mussten, und b) das reichhaltige Büffet im Speisesaal vom St.Hildas College, wo die Convention stattfand, verpassten...und nein, das Navi war uns keine Hilfe, im Gegenteil, es hatte uns auf Abwege geleitet....
Die drei mitgereisten Grazien 6of8, bludanzer22, und discoverylover (von links)

skyring fotografiert sein Maskottchen in Stonehenge
manuma has seen the stones

auf dem Weg zu den Steinen
An der Convention nahmen fast hundertachtzig Leute teil, alles begeisterte LeserInnen aus fast allen Weltecken, aber hauptsächlich aus Europa, Australien, und USA. Auch hatten wir tolle ReferentInnen, allen voran die bekannte Krimiautorin Anne Granger
Alte Bäume im Park von St. Hildas College
Es war einfach fantastisch dort. Das Gelände von St. Hildas, einem ehrwürdigen alten College (ursprünglich nur für Frauen), liegt in einem äusserst gepflegtem Park mit altem Baumbestand, und einer bilderbuchartigen Aussicht über ein Flüsschen auf Oxford. Zum Erfolg beigetragen hat unsere Miss Markey, der hier nochmals ein Kränzchen gewunden werden soll, denn sie hat die ganze Convention gemanagt, und war pausenlos im Einsatz, weiss nicht, wie sie das alles schaffte, immer mit einem Lachen im Gesicht.
Die Morris Tänzer am letzten Tag der Convention
In England waren Schulferien (deshalb konnten wir auch ins College), was aber hiess, dass alle touristischen Orte überlaufen waren, seit Indien sah ich nicht mehr soviele Leute auf den Strassen. An meinem letzten Tag in London bin ich dann noch durch das alte Kensington spaziert, wo es wohltuend einsam war...
schöner alter Baum in Stadtteil Kensington
Am ersten Tag traf ich mich mit meiner Freundin aus Schottland, die extra mit dem Zug kam, damit wir einen Tag miteinander verbringen konnten. (Ihr verdanke ich das Foto mit den Büchern, eine schöne Erinnerung an frohe Stunden). 
London South Bank...manuma im secondhand Bücherrausch ;-)
Auch meinem ersten Wohnort in Belsize Park wollte ich einen Besuch abstatten, dem Hostel für Swiss Girls, wurde aber enttäuscht, da es abgerissen wurde, was schade ist, denn es fügte sich perfekt in das bestehende Ensemble ein, jetzt steht dort eine moderne Wohnanlage aus rotem Brick.
Das Swiss Hostel for Girls, das leider abgerissen wurde...
das alte Zuhause in London 1969
Auch dem Haus an der Glenloch Road, wo ich anschliessend an das Swiss Hostel mit meinem ersten Freund ein Zimmer bewohnte, suchte ich auf, konnte es fast nicht wiedererkennen, da nun alles so schön renoviert ist, nichts mehr von grau in grau, wie ich es in Erinnerung hatte..gleich um die Ecke ist ein feines Cafe mit organic pastries das mir gefiel, der Kaffee war teuer, wie alles in London, aber er war gut und zugleich hatte ich einen Schwatz mit dem Küchenburschen, einem Portugiesen,  der für eine Rauchpause heraus kam. Er meinte, alles sei sehr teuer, auch für ihn, besonders die Mieten seien exorbitant, wie wohl in allen Grossstädten, aber London ist wegen der starken Zuwanderung wohl noch teurer...
Der Flug hin und zurück verlief wie auf Schienen, was immer freut und wir waren rechtzeitig in Zürich, von wo ich direkt zu unserem monatlichen meetup ins Gloria eilte.

Als ich dann nach einer Woche wieder zu Hause war, erwischte mich eine derart schlimme Allergie, dass erst Tabletten halfen, gottlob hat das mein Arzt gleich erkannt, soviel Wasser rotzte von der Nase wie noch nie, was aber mit dem richtigen Medikament sofort aufhörte.
Es waren wunderschöne Tage, von denen nun lange gezehrt werden muss; hoffentlich kann ich nächstes Jahr wieder zu Dir auf die Insel, wo ich mich am besten erholen kann. Habe Järki davon erzählt, und auch von Koli-Berg wo wir den Skilift nahmen, und er sagte mir, dass dieser Skilift aus der Schweiz sei.., das hattest du auch nicht gewusst, nicht? Aber sobald er es sagte, war mir klar, weshalb er mir so vertraut vorkam, und ich erzählte ihm, dass ich nachträglich etwas Skrupel hatte, weil ich Dich einfach da mit schleppte, ohne zu wissen, dass so ein Bügellift für Dich Neuland war...hoffentlich hast Du auch gute Erinnerungen an diesen Ausflug auf den Koli-Berg. 
 
Nun ende ich für heute, hoffe, von Dir zu hören und bitte grüsse Alle die ich kenne herzlich, besonders die DalMasos und Pekka.
Deine Freundin Erika

Freitag, 27. Februar 2015

Buchpräsentationsmeetup 10.Februar 2015


Es war ein denkwürdiges meetup am 10 Februar dieses Jahres, unsere spy-there zählte 26 TeilnehmerInnen. Obwohl ich stark erkältet war, liess ich mir den Anlass nicht nehmen und pilgerte mit meinem fahrbaren orangen Rucksack voll mit Büchern nach Zureich....
Klaus mit seinem Buch.

Habe hin und her überlegt, wie ich dieses denkwürdige meetup in Form bringen soll, und heute morgen hatte ich den Geistesblitz: Ich schreibe aus dem Blickwinkel eines Spitzels, das wird dem Aktivisten und über Jahre vom Staatsschutz überwachten Miklós Klaus Rózsa, bis heute munter und aktiv, und wie spy wohl zu recht feststellte, ein, wenn nicht DAS „enfant terrible“ der Aktivistenszene in den 80igern in Zürich, wohl am ehesten gerecht.

Protokoll Cafe Gloria, Josefstrasse 59, 8005 Zürich. Dienstag, 10. Februar 2015

18h30. Objekt K.R. sitzt an einem langen Tisch und isst, trinkt ein Bier. Seine Frau S.R. Ist auch da, sitzt an einem Nebentisch. Die Anhänger von K.R. ca. 20, belegen ein Drittel vom Restaurant. Einige sind alte Bekannte. 18H40. Eine vollschlanke ältere Frau tritt ein und begrüsst Objekt.
18H45 eine uns bekannte, E.E. tritt ein und begrüsst K.R. Und setzt sich neben ihn. Sie kennen sich von früher, und es wird diskutiert. 19H20 K.R. Ist fertig mit essen. Es sind 26 Leute seiner da.

19h30 K.R. liest ca. 30 Minuten aus seinem neuen Buch, eine Passage, die die Vorgänge von damals behandeln, die Zeit um den Opernhauskrawall, wo auch das Objekt als Kravallant in vorderster Front mit seiner Kamera mitmischte.
20h K.R. Endet seine Lesung und die Diskussion wird freigegeben. Es wird lebhaft diskutiert, auch darüber, wie die Situation heute für die Jungen ist, die demonstrieren wollen. K.R klagt die Polizei der Willkür an - wie immer. Es sei sogar noch schlimmer geworden als zu seiner Zeit. Heute werden die Jungen, die an einer nicht bewilligten Demonstration teilnehmen, erkennungsdienstlich erfasst und zu einer saftigen Geldbusse verurteilt, gegen die es auch keine Rechtsmittel gibt. K.R beklagt diesen Umstand lautstark, unterstützt von seiner Frau S. R., die durch alle Böden zu ihm hält. Auch regen sie sich immer noch auf wegen dem vor kurzem verlorenen Prozess gegen zwei Polizisten, die sie in ihrer Amtshandlung behindert haben und wo ein Richter der SVP Recht gesprochen hat.
Die anwesenden Kumpane unterstützen die beiden in ihrer Aussage wegen angeblicher Rechtsverdrehung vom Richter. Sie gehen in Berufung, was allgemein beklatscht wird.

21h30 Diskussion wird beendet. K.R. bestellt Rotwein und setzt sich zu einer Frau im Rollsstuhl, wo er von der Dicken, die scheinbar erkältet ist, fotografiert wird. Diese hatte auch schon vorher fotografiert (feststellen wer das ist). Weitere TN neben den schon erwähnten sind: E.M., N.S., F.M., R.P., W.B.(genannt Rolandski), M.F., K.N.K., E.B., J.M. (Freund aus U.) Die notorische M.G., und H.S. Soweit bekannt. Habe Fotos gemacht, die morgen ausgewertet werden.
Protokoll endet 21h45

Tja, es war ein bewegender Abend mit den beiden Rozsas, spannend...Wir bekamen einen Einblick in eine Welt, die wir bequemen Wohlstandskinder in der Regel aus dem Weg gehen......dass es keine Rechtsmittel gibt, sich gegen die Staatsgewalt zu wehren, keine Gerichtsbarkeit, die zur Hilfe käme...ausser, man nimmt viel Geld in die Hand, was die meisten nicht haben, und das auch dann nicht zu einer Rechtssprechung führt, wie die Geschichte von Klaus zeigt. Es sei härter geworden für junge AktivistInnen. Was wir gerne glauben, und klar, auch bedauern.
Selber erinnere ich mich noch gut über die Scharmützel, die die Polizei mit den damaligen Aktivisten/Krawallanten, je nach Lesart, um 1980 in Zürich führte. Einmal im Tram den Limmatquai entlang, das warten musste, bis die brennenden Container zur Seite geräumt wurden - durch Tränengasschwaden in Richtung Central - das blieb haften. Wir stiegen an der Rudolf Brun Brücke aus und sammelten ein paar der Gummigeschosse ein, steinharte sechseckige, ca. 4 oder 5 cm lange Teile, die böse Augenverletzungen verursacht haben.

Nach der offiziellen Diskussion erzähle ich Klaus eine Episode aus dem AJZ von damals, dem Autonomen Jugendzentrum, wo heute ein Busbahnhof angelegt ist und wo ich genau zwei Mal war.
Interessiert, wie es dort aussieht, gehe ich hinein und zur Bar, wo eine hübsche junge dunkelhaarige Frau hinter dem Tresen steht. Kann sein, dass ich ein Bier bestellte, erinnere mich nicht mehr an die Konsumation. An was ich mich jedoch noch genau erinnere, war, was die junge Frau mir erzählte:
Eines schönen Tages fährt der stadtbekannte Dealer mit seinem weissen Rolls Royce vor, „weil er mal sehen wollte, was seine Klienten da so treiben“ (O-Ton der Barfrau). Sie hätten dann die Polizei angerufen und gesagt: „Hey, ER ist jetzt da, kommt ihn holen!“ Und was hat die Polizei am andern Ende der Strippe gesagt? „Ihr braucht uns ja sonst auch nicht.“ Die Polizei kam den Dealer nicht abholen, er konnte ungehindert wieder abfahren. Ende der Durchsage.
Das war zu der Zeit, als unsere erste Bundesrätin laut Tages Anzeiger nicht wusste, mit wem sie mit ihrem Mann, dem Rechtsanwalt, zu Tische sass....seinen Geschäftskollegen, die S-Brüder aus dem Libanon. Diese Aussage machte sie unter Druck, nachdem sie zurücktreten musste, weil sie in einem heimlichen Telefonat ihren Mann warnte, dass eine Untersuchung wegen Geldwäsche gegen ihn im Gange sei. Es waren haarsträubende Zustände...

Das zweite Mal war ich dort, als Jango Edwards einen Gratisauftritt gab. Man sass auf dem nackten Boden, doch Jango beklagte sich später, dass die Leute dort undankbar waren, und er sowas nie mehr machen würde...leider verkannte er die emotionale Stimmung der Leute dort krass, denn die waren ersteinmal sehr sehr wütend wegen der Auseinandersetzungen mit der Staatsgewalt, so dass sie kaum offen waren für die derben Spässe des Clowns;...es freut mich aber zu sehen, dass er heute noch aktiv ist - er war echt wild damals - ob er zahmer geworden ist? Hier ein Foto von ihm:
Jango Edwards in Action;-)

Von uns facebookcrossern waren da: Der Papst, captain_fantasy, manuma, spy-there, MalLisa und unsere Linda (die hoffentlich mal bookcrossererin wird) und etwas später kam. Mit Abwesenheit glänzten: yamori und tarant und Ehrentanz. Lotta_Torkels Freund in besten Jahren hat seinen Kampf gegen den Krebs verloren, wir kondolieren an dieser Stelle herzlich und hoffen, dass sie den Verlust irgendwann so verschmerzt hat, dass sie wieder an eines unserer meetups kommmt. Und unserer lieben Elisabeth ist die virtuelle Welt über dem Kopf zusammengerauscht, sodass sie sich zurückgezogen hat, was wir sehr bedauern.
Fotos der facebookcrossers

Am nächsten Tag hatte MalLisa zu einem Brunch bei ihr geladen, wo ich Gelegenheit hatte, das Buch von Klaus etwas genauer anzuschauen. (er hat die mitgebrachten Ex. alle für Fr. 50.- an den Mann, resp. an die Frau gebracht, insgesamt 7 Stück.)
Anschliessend an den Brunch sind wir in MalLisas neuem alten Ford Mondeo ins Brocki Fahrweid, wo wir Jagd auf Schnäppchen und Bücher (manuma) machten. Als wir wieder draussen vor der Tür waren, kamen wir gerade recht zu einen denkwürdigen Szene: Die dunkelhäutige Verkäuferin befand sich in einer lebhaften Auseinandersetzung mit einem Kunden und dieser rief schliesslich in holperigen Deutsch aus: „Du mir jetzt zuhören, ich bin ein MANN.“ Hahhaha. Wir trollten uns von dannen, nicht ohne zu schmunzeln über das überholte und verzweifelte Argument des guten Mannes, der überhaupt keine Chance hatte gegen die mit natürlicher Autorität ausgestatteten Dame am Verkaufstresen dort.

Am Abend mit ein paar neuen Büchern nach Hause grereist. Nächstes Meetup ist am 10.3.15

Weiterführende Links:
Das Urteil von neulich.
Das Buch Miklós Klaus Rózsa von Christoph Oeschger und Christof Nüssli wurde von der Stiftung Buchkunst als eines der schönsten deutschen Büchern 2014 ernannt ( In der Gruppe: Kunstbüchern, Fotobücher, Ausstellungskataloge / 5 ausgewählte Bücher). Herzlichen Glückwunsch!
crowdfunding für Buch
Am Limmatquai bei den Zunfthäusern um 1980

Mehr zur Rebellion in Zürich
http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/als-in-zuerich-die-jugend-rebellierte-1.5823074
Ein Gummigeschoss
Nachtrag:
Bin bei der Rechere zu diesem Text auf noch ein Buch zum Thema Jugendunruhen in Zürich gestossen, den Fotoband von Olivia Heussler, mit einem Text von Stefan zweifel, den ich hier vollständigkeitshalber einfüge.

Freitag, 12. Dezember 2014

Weihnachtsmeetup 2014



unsere Mitglieder gemalt von FS.
Der Mann, der sich am Mittwoch um 17h30 im Zug nach St.Gallen im Bahnhof Zürich Kloten neben mich in den Sitz fallen liess war fett. So richtig fett, nicht nur vollschlank wie ich. Er wollte sitzen, und war wahrscheinlich sehr froh, dass er den praktisch einzigen freien Sitz im ganzen Wagon der langen Zugskomposition in den Osten erwischt hat, weil der nette (schlanke) junge Mann, der mir zuvorkommend mit der schweren Reisetasche half, ausgestiegen war. So war ich also bis nach Gossau SG eingeklemmt zwischen Fett und Fenster. „Das Beste draus machen“ dachte ich bei mir und versuchte die Kreuzworträtsel im mitgebrachten Zürcher Tagblatt zu lösen. Die Leute quetschten sich im Gang zusammen, fast wie in einer Tokioter U-Bahn. Doch es ging munter zu und her, sie machten ebenfalls das Beste aus ihrer Situation; denn was hilft das Jammern, der CEO der SBB, Herr Meier, fährt erste Klasse, und eine Ermässigung vom Fahrpreis ist ebenfalls nicht in Sicht, das Gegenteil ist der Fall ab dem 14.Dezember (alle Jahre wieder kommt das Christkind hernieder mit einer Fahrpreiserhöhung des ÖV).

Das frisch renovierte Cafe Gloria strahlt, der Boden mit schwarzem Beton neu gegossen, soll laut Wirt 35 Jahre halten, er erzählte, dass er eigentlich einen grauen Boden wollte, und flach, nicht gewellt, aber so ist das halt, wenn die Kontraktarbeiter aus dem Osten herangekarrt werden, damit es billiger kommt. Die Brauerei, die ihm das Lokal für eine fünfstellige Summe (in Franken) vermietet, habe ihm versprochen, das alles gut komme, und frau wundert sich, dass er wie immer lächelt, wenn er erzählt, was alles nicht klappte bei der Renovation.
Der neue Anstrich wird von Fachfrau MalLisa kommentiert.

Unser Weihnachts-meetup ist Geschichte. yamori und tarant beehrten unsere Runde der Hardcoretruppe, die da ist: MalLisa, manuma, spy-there, captain_fantasy und ab und an die liebe Elisabeth, die aber wohl wegen technischer Probleme mit fb dieses Mal nicht kam. Dafür ist Ehrentanz zum ersten Mal in unserer Mitte, wir hoffen natürlich, dass es ihr gefallen hat mit uns und dass sie wieder einmal kommt. Sie liebt Pferde und Texte, die irgendwie mit Pferden zu tun haben, aber nicht nur....Wir sind gespannt, was wir mit der Zeit alles für Bücher auf ihrem shelf finden. Später ist dann noch Linda eingetroffen, die sich nicht gerne fotografieren lässt, aber gerne liest und hoffentlich auch mal zu bookcrossing findet.
Ehrentanz an ihrem 1. meetup, noch etwas schüchtern ;-)

Die Zeit ging rasend schnell vorbei mit Essen, Reden, Lachen, Fotografieren, Erzählen, über Bücher, über London, über, ja, was noch alles? (Muss mir wohl langsam Notizen machen, kann mich bloss noch erinnern, dass mir yamori Tipps gegeben hat wegen Greenwich, aber welche?) Ja, der alte Teeclipper CuttySark, die ich unbedingt sehen will, wenn ich nach London reise im April. Das Schiff hat eine tolle Geschichte und es freut mich jetzt schon, dort einen Tag herumzustiefeln. Spy-there hat feine vegane Leckereien gebacken, die cakes liebevoll verziert mit passenden bookcrossing-Dekor und einem Bärchen für manuma.

Die Tombola war ein Erfolg, yamori denkt sich eine neue Regel zum ermitteln der Reihenfolge aus fürs nächste Mal. Die Auswahl mit den drei Würfeln hat sich zwar bewährt, ist schon recht kompliziert, aber yamori will sie noch mehr komplizieren, wir dürfen also gespannt sein auf das nächste Weihnachstmeetup im 2015. Unser captain_fantasy, der Glückspilz, hat den ersten Preis gewonnen, ein Bild für sein neues Heim, und ja, es gefalle ihm.
Alle Anwesenden ausser Linda.

Vorschau auf das Februarmeetup: Es findet statt, nur wann wissen wir noch nicht, Dienstag oder Mittwoch. Sicher ist, dass Miklós Klaus Rózsa  mit seinem neusten Buch eine Lesung machen wird im Gloria. Also: Lesung und meetup gleichzeitig. Auf facebookcrossers  https://www.facebook.com/groups/127057383994178/?fref=ts werden alle Infos aktualisiert.
MalLisa, yamori, captain_fantasy (von links)

Mutter hätte sich gefreut über uns - hätte sie dabei sein können (ob sie von oben zugeguckt hat?); sie hatte immer gerne gelesen, zum Schluss noch mit Brille UND Lupe, täglich im Migros Restaurant die Tageszeitung. Im Januar sind es 6 Jahre, seit sie von der Erde musste, unfreiwillig, wie betont werden muss. Denke in letzter Zeit öfters daran, dass nur der stete Wandel ewig bleibt, wir uns also nie mehr so jung treffen werden...und ja, im Radio gehört, dass Internetexperten die Posts im Internet für spätere Zeiten als wertvoll erachten, es als Zeitarchiv sehen...Sofern also fb die Daten nicht verliert, können wir unsere Fotos und Veranstaltungen immer wieder angucken....
Winkewinkemanuma - lesende Ehrentanz

Apropos Internet: In der Kunsthalle in St. Gallen läuft gerade eine interessante Ausstellung über das Darknet und was dahinter steckt, noch bis zum 11. Januar 2015.

Was geht da vor?
Ein entspannter tarant
spy-there vergnügt.
Nachtrag: MalLisa hat einen neuen alten Ford Mondeo, Automat, aber diesmal nicht schwarz sondern in hellgrau. Manumas grauer Golf Ultra Plus fährt nun ein junger Mann in Zürich, und ja, der Verkehrskollaps in den Stosszeiten und bei Unfällen ist absehbar, Staus, die tägliche Routine. MalLisa wollte mich fahren, dies das Mail, das ich gestern an spy sandte:
Hallo Evita,

sorry, dass ich keine Zeit mehr hatte zum reden, das Timing war gnadenlos. Bin der MalLisa am Wipkingerplatz auf der Fahrbahn aus dem Auto gestiegen, weil wir schon im Stau standen, und ich es kommen sah, dass ich den Zug um 17h09 verpasste. ich war dann um 17h05 in der Unterführung zum Zug und habe auch gerade noch knapp einen Sitzplatz bekommen…ab dem Flughafen stauten sich die Leute im Gang…und ein Fettsack setzte sich neben mich und ich musste sein Fett ertragen bis Gossau SG…ein Fresssack, noch schlimmer als ich, mit einem Körbchen voller Goodies und Teigwaren, wahrscheinlich vom Marinello. Apropos Essen: Habe den einten Cake von dir heute morgen zum Kaffe schon fast verputzt, danke sehr dafür, der andere wartet an der Kühle auf sein Ende…sie sind nicht trocken - mit genug Kaffee, also sehr bekömmlich, weil nicht so süss,..

Danke auch für die tollen Fotos auf unserer Seite, die sind gut, auch, weil nicht so scharf. lg einstweilen, manuma

Sonntag, 13. Juli 2014

Wroom-Wrumm meetup vom 8. Juli 2014


Paintbrush

Inverness-1945' "Löwy"
http://www.peugeot.ch/entdecken/3008/crossover/


In Gossau am Perron, wo die Züge nach Zürich abfahren, sitzt eine dunkelhaarige Barbie auf der schwarzen Gitterbank und spielt mit ihrem Handy. Neben ihr auf der Bank liegt ein Fünflieber. Als ich mich zu ihr setze und auf das Geld zeige, linst sie kurz herüber, murmelt etwas wie: „Der gehört mir nicht.“ und guckt wieder in ihr iPhone. Na toll, denke ich mir, das ist fast die Tageskarte fürs Zürcher Tram, das mit Halbtax 5.80 kostet und stecke den Batzen ein. Im Zug dann die nächste Überraschung: Meine frisch pensionierte Lehrerin von Couture-Atelier sitzt mit ihrem Mann da und freut sich, mich zu sehen. Wir hatten ja erst vor ein paar Tagen am vergangen Freitag den Abschied bei ihr im Garten in St. Gallen-Rotmonten gefeiert...

Sie interessiert sich für meine Reise und ich darf ihr in den 20 Minuten nach Wil alles über Bookcrossing erzählen, unser monatliches Treffen, die Conventions die überall auf der Welt stattfinden, unser Prinzip, das Regalhaltung Buchquälerei sei, etc. etc. Auch ihr Mann hört interessiert zu.
Ihre unschuldige Frage: „Hast du schon immer gelesen?“ löst in mir ein Gewitter an Erinnerungen aus: Die ersten Bücher mit 3, 4 Jahren, Die Frau als Hausärztin z.B, oder die illustrierten Hefte mit Fotos von Leichenbergen, die die Befreier damals vorfanden in den Konzentrationslagern, die Mutter einfach in meinem Kinderzimmer achtlos stapelte damals...Die mir auf meine Konfirmation die gesammelten Werke von Kafka schenkte, weil ihr Grossvater auch aus Osek stammte und erst später mit seiner Mutter nach Wien kam. „Ja, immer schon war ich von Büchern umgeben, habe immer viel gelesen, schon Mutter war sehr belesen und wissensdurstig.“ War an der „Wahrheit“ interessiert. Das mit der Wahrheit behielt ich für mich, in ihrem Nachlass fand ich eine Karte mit dem Spruch: Die Wahrheit hat eine stille und klare Macht. Das war es, was sie sich erstrebte: die stille und klare Macht. Meine ehemalige Lehrerin bedankt sich kurz vor Wil auch nochmals herzlichst für die Emmi-Mathilda,
die sie sehr mag, ich glaube, sie meint es wirklich, denn die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, und man kann nie sicher sein, wem welches Bärchen gefällt. Vielleicht findet sie ja mal ein Kind, das damit spielen will, und sie es dann verschenkt, wer weiss, einmal aus den Händen gegeben sind die Werke fort.  
Emmi-Mathilda


Mein oranges Wägelchen mit Büchern bepackt, wetzte ich damit zum Gloria, um dort erstmal die Bücher abzustellen, dann ein paar Shelfhocker behändigt und ab in die Stadt mit dem 4er Tam zum Tigel im Seefeld. Auf dem Weg dorthin die 4 oder 5 Bücher ausgesetzt...mal sehen, ob sich einer meldet.


Im Tigel ein paar nützliche Dinge und ja, ein paar Bildbände gekauft, alles in allem sind Fr. 41.- fort.

Im gleichen Tram zurück und ins Zürcher Brocki gucken, was sie wieder ausgestellt haben, und über die Preise staunen. Selbstredend bekommt auch die Buchabteilung einen Besuch vom mir, und bevor ich mich versehe, ist es schon wieder halb sieben, Ladenschluss und Zeit, hinüber zum Gloria zu gehen.Hier ein paar Impressionen aus dem Jahr 2012, als Ghanescha hier war.

Bald schon kommen Inverness-1945 und BRUNESKO1107, die sich nach der Begrüssung gleich mal in die Speisekarte vertiefen...Bald darauf trudeln auch die anderen ein, tarant und phi-phi, MalLisa und captain_fantasy, yamori und spy-there kommen etwas später.



Das Foto von unserem Wirt

Wir hatten es richtig gut und spy wie auch tarant und manua brachten viele Bücher mit zum tauschen und für das shelf, das wieder eine Aufstockung vertragen konnte, denn, wie tarant auch feststellte: Jemand hat da ordentlich abgeräumt. Er brachte seine selber gefertigten Buchzeichen mit, die er mit den Karten von phi-phi gemacht hat, und er erklärt manuma, wie sie zu vornummerierten Labels kommt (Ein echter Fortschritt für sie nach 10 Jahren Mitgliedschaft, iiihh.)



Der Wirt machte ein Foto von uns allen, wobei unsere Gäste nicht drauf kamen, was ein Anlass war, die beiden aus Fürth bei Nürnberg nochmals separat abzulichten.

Manuma brachte ein paar Klassiker mit, die das Interesse von tarant weckte, und er sie, nachdem ihm spy dazu ermuntert hatte, einsteckte.
Die Klassiker vom Stübchen.
Auch unseren Gästen wurden Bücher zum freisetzten angeboten, so dass sie ordentlich zu schleppen hatten, da sie ihren „Löwy“ ja weit weg mit einer Parkkarte stehen gelassen hatten.



Auch spy-there brachte ein paar Trouvaillen mit, die wiederum manuma interessierten. Sogar captain_fantasy wurde fündig mit einem SF-Roman, den ich auch unbedingt lesen sollte, wie auch phi-phi meinte, nur wann? SF hat mich bis jetzt noch nie gross interessiert, in meiner Jugend las ich mal Lems Solaris, das wars aber auch schon.

Bücher, die in den Grossen Kanton reisten.


Spy nahm unser Motto ernst und brachte ein paar Bildbände über die Schweiz mit, den einen hat sich yamori genommen, den mit den Bildtafeln MIT geografischer Karte und der Position vom Fotografen markiert, etwas, das meinen alten Freund Steve aus Toronto sicher auch gefallen hätte..den er LIIEBTE die Genauigkeit, mit der die Schweizer Topografie-Karten gefertigt waren, er meinte damals, das sei weltweit einmalig und hat sie gesammet. (Er hatte damals, im 1992 für eine Kartografie-Gesellschaft die Software hier in Zürich entwickelt, lange bevor es Google Maps gab.)

Hier ein neuer Bildband mit tollen Fotos:



Und auch das lässt sich sehen:http://www.blick.ch/auto/kultiger-mini-bildband-zu-gewinnen-id33849.html

Das Auto von Herrn Miez im 1977

Irgendwann rief auch noch unsere Elisabeth an, sie sei in Gommiswald (was gleichbedeutend ist mit dem Ende der Welt – sorry GommiswaldnerInnen) und sie sei total verregnet, nass bis auf die Knochen und könne nicht mehr kommen. Manuma versuchte sie zu überreden, sich rasch zu Hause umzuziehen und doch noch zu kommen, aber sie wollte nicht. Wir liessen sie alle herzlich grüssen übers Telefon, das manuma in die Runde hielt, und das wars dann, was Elisabeths Teilnahme am meetup betrifft. Jede(r) am Tisch machte sich wohl kurz Gedanken darüber, was frau in der Nacht bei Regen und Kälte in Gommiswald verloren hat....etwas, das erst vorgestern in einem langen Telefonat geklärt wurde: Ihre Mutter weilt nach einem kurzen Spitalaufenthalt dort, vorübergehend, weil der Bruder, bei dem sie sonst wohnt in den Ferien ist, und niemand da ist, der sie betreut. In einem über anderthalbstündigen Telefonat (statt lesen) wurde die Situation geschildert. (Und ja, es IST traurig, eine alte Mutter zu haben, die nicht mehr ganz im Vollbesitz ihrer Entscheidungsmacht ist. Und ja, auch ich hatte die ähnlichen Probleme mit Mutter. siehe hier: http://meinlebenmitmutter.blogspot.ch/Und ja, es ist grausam, wenn einem das Telefon aufgehängt wird, obwohl man nur das Beste will für sie. Und ja, es ist fast nicht auszuhalten, wenn man nichts dafür oder dagegen tun kann. Mein Arzt riet mir damals: „Gehen sie nicht mehr vorbei, wenn sie es nicht aushalten.“ Ein ganz schlechter Rat, den ich hin und wieder befolgte, und ich jetzt Schuldgefühle habe deswegen, dass ich nicht oft genug vorbei ging. Die liebe Elisabeth besucht ihre Mutter im Heim regelmässig. Ich bewundere sie dafür, und weiss, wie ihr zumute ist. Erst als die Batterie vom Handy kurz vor dem Ende war, legten wir auf.)

Hier noch Infos zum Heim, falls sich jemand umsieht für einen Platz (müssen ja heutzutag früh angemeldet werden, gell ;-))




Der Abend ging mit gutem Essen und Trinken viel zu rasch vorbei, MalLisa, die Gute, fuhr manuma, die wieder bepackt war wie ein Packesel auf Weltreise in ihrem schwarzen Ford Mondeo zum Bahnhof, unglaublich, wie schnell sich die Waren und Bücher ansammeln, dabei stand sie eh schon auf der Ausgabenbremse...aber eben, die Warenwelt lockt immer wieder.



Apropos Bremse: Wurde über Autos gesprochen, dem Motto vom Meetup? Seitdem nur noch MalLisa an ihrem Ford hängt, und ihn auch konsequent benutzt, immer in der Nähe einen Parkplatz findet, ist es irgendwie kein Thema mehr, alle ausser ihr und unsere Gäste dieses Mal kommen Alle mit dem Velo oder dem ÖV, Auto fahren tun die andern.

Das nächste Meetup ist am 12. August, mit hoffentlich besserem Wetter. Hasta la vista, Babys!





Freitag, 25. April 2014


Gestern Morgen im Nahverkehrszug nach St.Gallen strahlte eine wie ein Schneekönig: Endlich endlich hat sich unsere MalLisa aufgerafft, und sich einen neuen PC angeschafft, und nein kein gewöhnlicher Computer sondern einen weissen Toshiba Laptop. ERFOLG nach vielen Jahren der konstanten Bearbeitung ihrer grauen Hirnzellen unsererseits...“Was lange währte“, wurde endlich gut.

Zu diesem spontan anberaumten Mini-fbc-meetup am 23. April kam es, weil manuma nochmals zur Zahnärztin nach Zürich musste, und sie diesen Termin mit einem Besuch bei
verbinden und eben Abends noch die facebookcrossers im Cafe Gloria treffen wollte.
Sie und MalLisa trafen sich dann gegen 16h30 im Shop, wo gut eine Stunde lang nach Schnäppchen geforste(r)t wurde...und Frau Forster dort einen ladenneuen Mantel für ihre Ferien fand, was freute.

Später in einem Libanesischen Cafe einen Arabischen Tee getrunken, dann ab durch die Innen-Stadt mit dem Auto im sportlichem Tempo (wie immer ;-) in den Kreis 5. Unser Nobbi war auch schon zugegen, und spy verspätete sich nicht allzusehr, brachte gute Laune, und ja, MalLisa ihren neuen Laptop. Dann freuen wir uns über ein neues Gesicht, Verena, die auch gleich ein Profil gemacht hat, was doppelt freut. MalLisa vertraute Nobbi und manuma ihr neues Teil an, das sie schon mal etwas konfigurieren durften, sie schätzen ihr Vertrauen und hatten eine Menge Spass dabei. Das Login für bookcrossing und fb funktionierte nach langen Jahren der Abwesenheit noch immer, sodass nun MalLisa hoffentlich auch bald mitmacht mit posten und registrieren von Büchern. Aber wie es so schön heisst: „Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut“ und das neue OS von Windows bietet noch jede Menge Stolpersteine..
Manuma und spy spachtelten ein Indisches Gemüse-Omlett, und das alles auf einem langen Holztisch draussen, vollgestellt mit Laptops und Büchern (spy hat fotografiert, fotos folgen). Die Verena brachte Vorschläge, wie wir BC bekannter machen könnten in der Stadt, wir werden darauf zurückkommen.
Elisabeth war mit einer Gruppe Joggen und entschuldigte sich per sms. Später, als manuma von MalLisa zum Bahnhof gefahren wurde, traf noch mimiro3 ein, das spontane meetup ging also noch weiter in eine zweite Runde.
Es war eine lebhafte bunte Truppe etwas schräger Vögel die sich da versammelt hatten, und das hoffentlich wieder am 13. Mai, wo dann auch Marja-Leena aus Finnland dabei sein wird.