Freitag, 17. Oktober 2014

Fly-in zur neuen OBCZ-Kiosk-Josefswiese Zürich


Habt Ihr Euch auch schon einmal überlegt, wieviele hochherzige und edelmütige Männer vor ihrer Zeit gestorben sind, weil sie ihren Platz im Rettungsboot heldenhaft den Frauen und Kindern überlassen hatten, und todesmutig ihrem Untergang auf z. B. einem Schiff entgegensahen? Millionen sind diesen ehrenvollen Weg mittlerweile wohl gegangen, die ihre Zuvorkommenheit mit dem Leben bezahlten. (Leider sind die Scettinos im Vormarsch ("Va a bordo, cazzo!!")) Der etwas zu kurz geratene Knilch am Flughafen in Wien am 14.10.14 um 15h20 vor dem Schalter der Austrian Airways gehört bestimmt nicht zu der Sorte der Zuvorkommenden und das kam so: Kurz vor Boarding eine Durchsage: Wir suchen drei Leute, die bereit wären, eine Flug später, den in einer Stunde zu nehmen, Kompensation: Zweihunderfünfzig Euros. Bis ich endlich schaltete, waren da schon Leute am Schalter, Mist. Ein Mann stand vor mir und ich hörte die Dame zu ihrer Mitarbeiterin sagen, dass sie die drei Leute bereits hätten. Ich blieb stehen, beobachtete die Hektik hinter dem Tresen, da schob sich dieser Wicht mit seiner Aktenmappe an mir vorbei, nein, drängelte sich vorbei und stellte sich vor mir an den Schalter, gierig, die umgerechnet 300 Eier zu kassieren. Da ich jedoch bereits wusste, dass sie die Drei bereits hatte, blieb ich ruhig, obwohl ich innerlich kochte ob der Frechheit dieses Würstchens. Die beiden Damen am Schalter taten, was sie tun mussten um den überbuchten Flug zu ordnen und liessen den frechen Kerl vor mir warten. Ich wartete auch, da es mittlerweile schon Zeit für boarding war. Dann endlich bemühte sich die Frau sich dem Anliegen vom Axxx mit Ohren zuzuwenden. Es war einigermassen ein Hochgefühl mitzuhören, dass, ja leider, die Plätze resp. dass das schöne Geld schon vergeben ist, Pech gehabt, gell Axxxxloch, es wären leicht verdiente dreihundert Mäuse gewesen.

Selber war ich froh, einigermassen rechtzeitig an unser facebookcrossers-meetup in Zürich zu gelangen, betete für einen „smooth flight“ was einigermassen aussichtsreich war, denn das Wetter war ein Traum von einem Altweibersommer. Unsere spy-there hatte uns facebookcrossers auf fb eingeladen zur Eröffnung von einer neuen OBCZ im Kiosk Josefswiese, der von einem Verein geführt wird und dessen Präsidentin Claudia Bookcrosserin werden möchte und ein Shelf im Kiosk machen wird. Der Flug im Airbus verlief bei herrlicher Sicht über die ganze Strecke wie auf Schienen und über dem Rheinfall meldete sich der Kapitän mit dem Worten: „Zu ihrer Rechten (wo ich mir dem Platz 22F ausgesucht hatte) sehen sie die wunderbare Sicht auf Schaffhausen und den Rheinfall.“ (Dessen weisses Schäumen im tiefblauen Fluss gut sichtbar war, da wir uns ja schon im Sinkflug befanden.)
Als Chefin de Cabin amtete eine Dinosaurierin von einer Maitresse de Cabin, was ich sehr sympathisch fand, denn sie war ein Profi durch und durch, bellte ins Mikrofon, als sich eine jungen Frau währen der Landung schon an den Gepäckaufbewahrungskasten machte: „SETZEN SIE SICH SOFOT WIEDER HIN!!“, sodass Alle klatschten vor Begeisterung, das war was.
Im Uhrzeigersinn: MalLisa, Claudia, Brigitte, die den Artikel über BC schrieb, spy-there mit Maskottchen Stieveli in der Mitte

Im Kiosk auf der Josefswiese dann erwartet uns eine nette Überraschung: Claudia bewirtete uns mit Wein und Käse und einer feinen Kürbissuppe, und wir feierten spys Geburtstag sowie die zukünftige OBCZ. Es waren da: der hardcore Kern aus spy-there, manuma, captain_fantasy, MalLisa und auch Elisabeth war zugegen. Wir sind gespannt, wie sich das Gestell macht, spy hatte schon mal Bücher dafür mitgebracht, und regte an, dass wir auch dort meetups machen könnten. Mein Einwand war, dass wir dazu erst mehr bookcrosser an die Meetups bringen müssten, aber die Idee hat sich verfangen und wird weiter verfolgt. Auch Brigitte war da, ebenfalls eine künftige Büchercrosserin, wie sie sagt, sie schrieb den Artikel über bookcrossing auf der Frontseite der hauseigenen Zeitung, dem „Revolverblatt“ der Josef-Allgemeine, was freut.
Irgendwann am Abend trennte sich die Gruppe und die die rauchen wollten, begaben sich nach draussen, wo noch andere Gäste gehörig Wein becherten und ja, halt auch rauchten. Zeitweise sass ich allein da im Kiosk und hatte Gelegenheit, mich gründlich umzusehen. Das wäre ein Aushilfsjöbbli für mich und MalLisa, das würde echt Spass machen...(ob wir uns bewerben sollten? Muss das mal mit ihr besprechen.;-))
Ausgabe Nr. 4 von der Josef-Zeitung vom Kiosk

Spät aber nicht allzuspät machten wir uns auf den Heimweg, Elisabeth wollte noch aufs Klo, was nicht ging, da zuwenig nobel und kein Kleingeld für das Andere, so dass sie sich etwas hektisch von uns verabschiedete und im Overdrive von dannen rauschte, wir ihr etwas perplext hinterhersahen, sie wartete nicht auf uns, was wir bedaueren konnten oder auch nicht. Die Unentwegten, die draussen an der relativ milden Luft den Abend verbrachten, stellten sich noch kurz vor beim Adieu sagen, aber weil ich von 8 Tagen urban-blue-book-release-crossing in zwei Millionenstädten schon ziemlich am Anschlag war, konnte ich mir die neuen Namen nicht mehr merken, macht aber nichts, da wir hoffentlich nicht das letzte Mal dort waren.
Es warten hier im OBCZ-TeddysDen schon ein schöner Stapel toller Bücher, und wir damit hoffentlich ein paar neue LeserInnen und vielleicht auch Mitglieder gewinnen.
MalLisa hat Italienische Wurzeln....

MalLisa und captain_fantasy
Unsere Elisabeth


Sonntag, 14. September 2014

Blue-Book-Release-Walk Laax-Falera 7.9.2014


Am Donnerstag, den 4.9. um halb Zehn läutet das Telefon und Frau A. vom Gemeindeschalter ist am Apparat. Sie hat eine Tageskarte für den Sonntag, die schon bezahlt ist, die aber die Kundin nicht braucht, da sie verhindert sei..ob ich Interesse hätte. Und ob ich Interesse habe, denn der Wetterbericht für den Sonntag ist sehr gut, 24 Grad sind dort, wo ich hin will, angesagt. Also sag ich ja, ich nehme die Karte. Am Sonntag morgen in den Zug nach Uznach, von dort nach Ziegelbrücke, umsteigen in den Schnellzug nach Chur und dort den Schnellkurs vom Postauto nach Laax um 10h58 - vorher noch rasch einen Kaffee und ein Gipfeli in der Unterführung gepostet, sodass einem tollen Tag rein gar nichts entgegen stand. Die Temperatur wie angekündigt, warme 24 Grad, die Luft windstill, und ausser ein paar Cumulus-Wolken am Himmel, sonnig. Im Gepäck befinden sich 6 blaue Bücher für die blue-book-release-challenge (auf fb) zum aussetzen sowie leichter Lesestoff für alle Fälle... Der Picknick bestehend aus Bündnerfleisch, zwei Salzgurken und einem Büürli - UND: dem Bärchen Stiveli, der zum ersten Mal bei einer Wanderung dabei sein durfte, was freut. Am Dorfbrunnen und dem Lag Grond in Laax dann Stiveli ins rechte Licht gerückt und die ersten Bücher ausgesetzt. Ein Hund führte sein Herrchen aus und ich wagte es, ihn zu fotografieren. Alles in Allem ein friedlicher Mittag, so um halb Eins.
Blaues Buch am Seeli

Hund mit Herrchen.
Das Freizeitfeld in Laax

Es wird gebaut...

Der Weg ist das Ziel.

Ferienvillen.

alter Baumstamm

Über die Via Grava zur Via Fraissen und weiter bis zur Via Falera, wo der Wanderweg ab geht in den Wald. Vor mir zwei Wanderer, die aber rasch Abstand gewinnen, da ich nicht so schnell bin bei der Hitze. Hier oben ist es fast noch heisser als im Tal. Gefühlte 33 Grad, oder noch mehr an der Sonne, die angekündigten 24
Grad gelten meiner Meinung nach nur für den Schatten. Vorbei an Ameisenbauten, pilzbedeckten Waldteppichen, mit Blick ins Dorf hinab, da der Weg bis zum Fraissen-Felsen auf einer Seite dem Waldrand entlang verläuft. Es ist Mittag um Eins und tierisch heiss bei absoluter Windstille. Eine Rast scheint angebracht, auch der mitgebrachte Picknick ruft..beim Brüggli noch rasch ein weiters Buch ausgesetzt, ein paar Fotos gemacht, und die Infotafel zum Felsen studiert, dann rasten.

Stiveli auf Fraissen-Felsen


Infotafel zur Legende vom Felsen.
Allein im Wald? Nicht ganz. Es fahren ein paar tollkühne Mountainbiker den Berg herab ratsch an meinem Rastplatz vorbei, nur einer von den Vieren grüsst mich (das hier ist aber keine offizielle Bikerroute wie ich nachträglich feststelle, grmph). Dann wieder absolute Stille. Vom Spielplatz beim See unten ferne Rufe von Kindern beim Spielen. Es fällt mir auf: Keine Insekten.....schon seltsam, wo sind die denn alle, schon verzogen in den Süden oder wie? Aber ein erster Anflug von Herbst sucht frau hier momentan vergebens, es ist hochsommerlich heiss, und vor mir noch ein Aufstieg, wo ich nicht weiss, wohin dieser Weg führt, den ich zum ersten Mal rekognoszierend abgehe. Der Pfad führt in den Wald und schlängelt sich am Hang entlang hinan, gut habe ich meinen Wanderstock bei mir. Ich schwitze, und wische mir in regelmässigen Abständen den Schweiss von der Stirne. Ob das noch gesund ist? Wohl eher nicht aber schön ist der „Walk on the MILD Side“ trotzdem.

Stiveli am Picknicken

Der Picknick

Der Waldpfad...

...hinauf zum Senda Sursilvana

Natur pur.

Ein alter Baum am Wegesrand.

Schnitzereien auf Steg

Blick zurück.

Gepflegte Stege

Ein Wanderer kommt mir entgegen

Das Ende des Pfades oben an der Senda

Blick hinab zum Pfad aus Laax
Ich geniesse die Einsamkeit und die Ruhe, aller Stress fällt von mir ab, wenn ich was Schönes sehe, nehme ich meine kleine Canon aus der Bauchtasche hervor und mache ein Bild, zur Erinnerung an die Anstrengung. Nach ca. Einer Stunde kommt mir ein Wanderer entgegen und ich frage ihn, wie weit es noch sei bis zum Senda Sursivana. „Nicht mehr weit“ „Gleich hier um den Rank, dann sind Sie oben“. Das ist gut, sage ich und bedanke mich beim Fremden für die Auskunft und steige weiter bergan. Und tatsächlich, nach ein paar Minuten erreiche ich die gekieste Strasse, die hinauf nach Falera führt. 


Ein Ausblick in Richtung Chur, der alle Mühen entschädigt.

Wegweiser

Ein blaues Bänkli mit prächtiger Aussicht.

Der Weg im Wald

dito

Nun sehe ich auch, was für einen Riesenumweg ich gemacht habe, dass ich voraussichtlich nochmals eine gute Stunde habe bis ich in Falera bin. Im Laax hatte ich meine Wasserflasche mit gutem Brunnenwasser gefüllt, das ja leicht radonhaltig sein soll, was mir aber nichts macht, da ich es ja nicht täglich trinke, Hauptsache frisches Brunnenwasser. (Früher hatten sich die Leute ja extra Radontherapien verschrieben: http://de.wikipedia.org/wiki/Radonbalneologie ) Hier noch die Radon-Daten für Laax aus dem Jahr 1999 von Christian Böhm: Radon im Wasser - Überblick für den Kanton Graubünden: Laax Dorfbrunnen 1999 8.6 ±1.6 R Laax Salums 1999 12.3 ±0.4 R Laax Uaul Grond 1999 1.7 ±0.3 R
Nun ist meine Flasche schon wieder fast leer und tatsächlich kommt schon bald ein Brunnen, wo ich sie wieder auffüllen kann und wo ich gleich auch ein weiteres blaues Buch hinlege, eines von meinem Liebligsautor: "Als wir sterblich waren.". (Alle ausgesetzten Bücher unter blue-book-release-challenge auf fb einsehbar.) Rasch Foto machen und gleich weiter, denn um die Ecke ist dann schon gleich der Planetenweg mit der herrlichen Aussicht über die Surselva ins Valle Lumnezia und die Rheinschlucht mit dem Swiss Grand Canyon. Beim alten sonnenverbrannten Stadel kommen mir drei Grazien entgegen, und weil ich gerade ein ausgesetztes Buch mit meinem Stiveli fotografierte, zücke ich die Kamera und drücke auf den Auslöser als sie näher kommen. Ich spreche sie an, sage: „Jetzt habe ich Fotos gemacht von ihnen, und wenn sie zusammenstehen, mache ich noch eines und schicke es euch per Email.“ Sie sind allerbester Laune und stehen spontan zusammen, und ich knipse die drei Wandersfrauen. Ich gebe ihnen meine Email, und wenn sie sich bei mir melden, dann erhalten sie die Fotos.
Ein lauschiges Bächlein

Drei Wanderinnen kommen mir entgegen..

Vergnügte Wanderinnen!

..kommen näher..
Das Städeli kurz vor dem Planetenweg..

..und lassen sich ablichten.
Endlich oben. Aussicht: Ein Traum. Aufstieg: Ein Krampf. Hat sich aber gelohnt, trotz der Hitze. Zwei junge Frauen auf ihren Mountainbikes ziehen an mir vorbei. Knipsknips, das Bild lasse ich mir nicht entgehen. Bei der Hitze mit dem Velo bergaufsteissen, ein Wahnsinn, aber sie steigen nicht ab und schon sind auch sie oben.
Bergaufsteissen bei Sommerhitze

Sie habens geschafft, ab jetzt gehts gerade aus.
 Ein Schluck frisches Brunnenwasser für meine trockene Kehle, Schweiss abgewischt und weiter, jetzt mehr oder weniger immer geradeaus - der Planetenweg ist flach wie ein Tisch, jedenfalls fast. Alles in Allem gut zweieinhalb Stunden gelaufen, ein ganz ansehnliches Pensum wie ich finde. Mit dem Shuttle-Bus oder dem Postauto hätte ich bequem hier herauf fahren können, wie das viele andere auch machen, die meisten kommen eh mit dem eigenen Wagen, den sie auf dem grossen Parkplatz am Dorfrand abstellen können. Apropos Autos: Im Laax hat es - wie es scheint - einen tüchtigen Autoverkäufer, der jedem einen brandneuen Mustang andreht, so sah ich tatsächlich DREI Stück im Dorf, als ich da beim Dorfbrunnen mein erstes Buch ausgesetzte....ja ja, da glaube ich gerne, dass da Asylberwerber das Bild bloss stören... :-| (Mehr dazu gleich)

Dorfbrunnen beim Volg

Nagelneuer Ford Mustang
Hier noch der Link, falls ihr jetzt gerade auch Lust auf so eine „Legende“ von einem Schlitten bekommen hättet...und auch selber importieren ist heutzutage möglich ;-)
Die Legende lebt.
Apropos Asylberwerber: Laax ist ja vor kurzem dazu gezwungen worden, ein Kontingent von Flüchtlingen in dem schon lange geschlossenen Hotel in Laax Rancho aufzunehmen, sie wehrten sich mit Allem was möglich war, aber alles Wehren nützte nichts und das Bundesgericht entschied dafür.
Wenn ich also demnächst wieder einmal da oben wandern gehe, kann es gut sein, dass dann nicht ein paar dicke Möpse mit Glitzerhalsbändern ihre Herrchen und Frauchen ausführen, oder ein paar gelangweilte Jugendliche am Netz Volleyball mimen, sondern dass da Asylbewerber, echte und unechte Flüchtlinge (wobei mit dem Unechten i.d.R. die Wirtschaftsflüchtligen gemeint sind) mit ihren Familien einen Moment lang am schönen Seeli aufschnaufen können, und staunen über die protzingen Ami-Schlitten und prächtigen Zweitwohnungsbauten und Ferienvillen, die sich Herr und Frau Schweizer da haben hinstellen lassen. Auch wir kommen wieder, noch dürfen auch die Normalsterblichen dort Lustwandeln, und wenn mich jetzt jemand fragt, weshalb ich immer nur hier her komme, dann wäre das eine ganz eigene Geschichte, aber vorerst nur soviel: Weil es hier die schönsten und saubersten öffentlichen Toiletten hat die ich je gesehen habe - und ich bin viel herumgekommen mit meinen 65 Lenzen, glaubt mir.
(Mal sehen, ob das so bleibt, wenn erst mal die temporären Gäste vom Hotel Rustico hier sind.)

Alle Fotos vom Ausflug hier!
Und ja, sollte sich jemand auf ein ausgesetztes Buch melden, dann wird dies auf der Fb Gruppe blue-book-release-challenge veröffentlicht.

Sonntag, 13. Juli 2014

Wroom-Wrumm meetup vom 8. Juli 2014


Paintbrush

Inverness-1945' "Löwy"
http://www.peugeot.ch/entdecken/3008/crossover/


In Gossau am Perron, wo die Züge nach Zürich abfahren, sitzt eine dunkelhaarige Barbie auf der schwarzen Gitterbank und spielt mit ihrem Handy. Neben ihr auf der Bank liegt ein Fünflieber. Als ich mich zu ihr setze und auf das Geld zeige, linst sie kurz herüber, murmelt etwas wie: „Der gehört mir nicht.“ und guckt wieder in ihr iPhone. Na toll, denke ich mir, das ist fast die Tageskarte fürs Zürcher Tram, das mit Halbtax 5.80 kostet und stecke den Batzen ein. Im Zug dann die nächste Überraschung: Meine frisch pensionierte Lehrerin von Couture-Atelier sitzt mit ihrem Mann da und freut sich, mich zu sehen. Wir hatten ja erst vor ein paar Tagen am vergangen Freitag den Abschied bei ihr im Garten in St. Gallen-Rotmonten gefeiert...

Sie interessiert sich für meine Reise und ich darf ihr in den 20 Minuten nach Wil alles über Bookcrossing erzählen, unser monatliches Treffen, die Conventions die überall auf der Welt stattfinden, unser Prinzip, das Regalhaltung Buchquälerei sei, etc. etc. Auch ihr Mann hört interessiert zu.
Ihre unschuldige Frage: „Hast du schon immer gelesen?“ löst in mir ein Gewitter an Erinnerungen aus: Die ersten Bücher mit 3, 4 Jahren, Die Frau als Hausärztin z.B, oder die illustrierten Hefte mit Fotos von Leichenbergen, die die Befreier damals vorfanden in den Konzentrationslagern, die Mutter einfach in meinem Kinderzimmer achtlos stapelte damals...Die mir auf meine Konfirmation die gesammelten Werke von Kafka schenkte, weil ihr Grossvater auch aus Osek stammte und erst später mit seiner Mutter nach Wien kam. „Ja, immer schon war ich von Büchern umgeben, habe immer viel gelesen, schon Mutter war sehr belesen und wissensdurstig.“ War an der „Wahrheit“ interessiert. Das mit der Wahrheit behielt ich für mich, in ihrem Nachlass fand ich eine Karte mit dem Spruch: Die Wahrheit hat eine stille und klare Macht. Das war es, was sie sich erstrebte: die stille und klare Macht. Meine ehemalige Lehrerin bedankt sich kurz vor Wil auch nochmals herzlichst für die Emmi-Mathilda,
die sie sehr mag, ich glaube, sie meint es wirklich, denn die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, und man kann nie sicher sein, wem welches Bärchen gefällt. Vielleicht findet sie ja mal ein Kind, das damit spielen will, und sie es dann verschenkt, wer weiss, einmal aus den Händen gegeben sind die Werke fort.  
Emmi-Mathilda


Mein oranges Wägelchen mit Büchern bepackt, wetzte ich damit zum Gloria, um dort erstmal die Bücher abzustellen, dann ein paar Shelfhocker behändigt und ab in die Stadt mit dem 4er Tam zum Tigel im Seefeld. Auf dem Weg dorthin die 4 oder 5 Bücher ausgesetzt...mal sehen, ob sich einer meldet.


Im Tigel ein paar nützliche Dinge und ja, ein paar Bildbände gekauft, alles in allem sind Fr. 41.- fort.

Im gleichen Tram zurück und ins Zürcher Brocki gucken, was sie wieder ausgestellt haben, und über die Preise staunen. Selbstredend bekommt auch die Buchabteilung einen Besuch vom mir, und bevor ich mich versehe, ist es schon wieder halb sieben, Ladenschluss und Zeit, hinüber zum Gloria zu gehen.Hier ein paar Impressionen aus dem Jahr 2012, als Ghanescha hier war.

Bald schon kommen Inverness-1945 und BRUNESKO1107, die sich nach der Begrüssung gleich mal in die Speisekarte vertiefen...Bald darauf trudeln auch die anderen ein, tarant und phi-phi, MalLisa und captain_fantasy, yamori und spy-there kommen etwas später.



Das Foto von unserem Wirt

Wir hatten es richtig gut und spy wie auch tarant und manua brachten viele Bücher mit zum tauschen und für das shelf, das wieder eine Aufstockung vertragen konnte, denn, wie tarant auch feststellte: Jemand hat da ordentlich abgeräumt. Er brachte seine selber gefertigten Buchzeichen mit, die er mit den Karten von phi-phi gemacht hat, und er erklärt manuma, wie sie zu vornummerierten Labels kommt (Ein echter Fortschritt für sie nach 10 Jahren Mitgliedschaft, iiihh.)



Der Wirt machte ein Foto von uns allen, wobei unsere Gäste nicht drauf kamen, was ein Anlass war, die beiden aus Fürth bei Nürnberg nochmals separat abzulichten.

Manuma brachte ein paar Klassiker mit, die das Interesse von tarant weckte, und er sie, nachdem ihm spy dazu ermuntert hatte, einsteckte.
Die Klassiker vom Stübchen.
Auch unseren Gästen wurden Bücher zum freisetzten angeboten, so dass sie ordentlich zu schleppen hatten, da sie ihren „Löwy“ ja weit weg mit einer Parkkarte stehen gelassen hatten.



Auch spy-there brachte ein paar Trouvaillen mit, die wiederum manuma interessierten. Sogar captain_fantasy wurde fündig mit einem SF-Roman, den ich auch unbedingt lesen sollte, wie auch phi-phi meinte, nur wann? SF hat mich bis jetzt noch nie gross interessiert, in meiner Jugend las ich mal Lems Solaris, das wars aber auch schon.

Bücher, die in den Grossen Kanton reisten.


Spy nahm unser Motto ernst und brachte ein paar Bildbände über die Schweiz mit, den einen hat sich yamori genommen, den mit den Bildtafeln MIT geografischer Karte und der Position vom Fotografen markiert, etwas, das meinen alten Freund Steve aus Toronto sicher auch gefallen hätte..den er LIIEBTE die Genauigkeit, mit der die Schweizer Topografie-Karten gefertigt waren, er meinte damals, das sei weltweit einmalig und hat sie gesammet. (Er hatte damals, im 1992 für eine Kartografie-Gesellschaft die Software hier in Zürich entwickelt, lange bevor es Google Maps gab.)

Hier ein neuer Bildband mit tollen Fotos:



Und auch das lässt sich sehen:http://www.blick.ch/auto/kultiger-mini-bildband-zu-gewinnen-id33849.html

Das Auto von Herrn Miez im 1977

Irgendwann rief auch noch unsere Elisabeth an, sie sei in Gommiswald (was gleichbedeutend ist mit dem Ende der Welt – sorry GommiswaldnerInnen) und sie sei total verregnet, nass bis auf die Knochen und könne nicht mehr kommen. Manuma versuchte sie zu überreden, sich rasch zu Hause umzuziehen und doch noch zu kommen, aber sie wollte nicht. Wir liessen sie alle herzlich grüssen übers Telefon, das manuma in die Runde hielt, und das wars dann, was Elisabeths Teilnahme am meetup betrifft. Jede(r) am Tisch machte sich wohl kurz Gedanken darüber, was frau in der Nacht bei Regen und Kälte in Gommiswald verloren hat....etwas, das erst vorgestern in einem langen Telefonat geklärt wurde: Ihre Mutter weilt nach einem kurzen Spitalaufenthalt dort, vorübergehend, weil der Bruder, bei dem sie sonst wohnt in den Ferien ist, und niemand da ist, der sie betreut. In einem über anderthalbstündigen Telefonat (statt lesen) wurde die Situation geschildert. (Und ja, es IST traurig, eine alte Mutter zu haben, die nicht mehr ganz im Vollbesitz ihrer Entscheidungsmacht ist. Und ja, auch ich hatte die ähnlichen Probleme mit Mutter. siehe hier: http://meinlebenmitmutter.blogspot.ch/Und ja, es ist grausam, wenn einem das Telefon aufgehängt wird, obwohl man nur das Beste will für sie. Und ja, es ist fast nicht auszuhalten, wenn man nichts dafür oder dagegen tun kann. Mein Arzt riet mir damals: „Gehen sie nicht mehr vorbei, wenn sie es nicht aushalten.“ Ein ganz schlechter Rat, den ich hin und wieder befolgte, und ich jetzt Schuldgefühle habe deswegen, dass ich nicht oft genug vorbei ging. Die liebe Elisabeth besucht ihre Mutter im Heim regelmässig. Ich bewundere sie dafür, und weiss, wie ihr zumute ist. Erst als die Batterie vom Handy kurz vor dem Ende war, legten wir auf.)

Hier noch Infos zum Heim, falls sich jemand umsieht für einen Platz (müssen ja heutzutag früh angemeldet werden, gell ;-))




Der Abend ging mit gutem Essen und Trinken viel zu rasch vorbei, MalLisa, die Gute, fuhr manuma, die wieder bepackt war wie ein Packesel auf Weltreise in ihrem schwarzen Ford Mondeo zum Bahnhof, unglaublich, wie schnell sich die Waren und Bücher ansammeln, dabei stand sie eh schon auf der Ausgabenbremse...aber eben, die Warenwelt lockt immer wieder.



Apropos Bremse: Wurde über Autos gesprochen, dem Motto vom Meetup? Seitdem nur noch MalLisa an ihrem Ford hängt, und ihn auch konsequent benutzt, immer in der Nähe einen Parkplatz findet, ist es irgendwie kein Thema mehr, alle ausser ihr und unsere Gäste dieses Mal kommen Alle mit dem Velo oder dem ÖV, Auto fahren tun die andern.

Das nächste Meetup ist am 12. August, mit hoffentlich besserem Wetter. Hasta la vista, Babys!





Freitag, 25. April 2014


Gestern Morgen im Nahverkehrszug nach St.Gallen strahlte eine wie ein Schneekönig: Endlich endlich hat sich unsere MalLisa aufgerafft, und sich einen neuen PC angeschafft, und nein kein gewöhnlicher Computer sondern einen weissen Toshiba Laptop. ERFOLG nach vielen Jahren der konstanten Bearbeitung ihrer grauen Hirnzellen unsererseits...“Was lange währte“, wurde endlich gut.

Zu diesem spontan anberaumten Mini-fbc-meetup am 23. April kam es, weil manuma nochmals zur Zahnärztin nach Zürich musste, und sie diesen Termin mit einem Besuch bei
verbinden und eben Abends noch die facebookcrossers im Cafe Gloria treffen wollte.
Sie und MalLisa trafen sich dann gegen 16h30 im Shop, wo gut eine Stunde lang nach Schnäppchen geforste(r)t wurde...und Frau Forster dort einen ladenneuen Mantel für ihre Ferien fand, was freute.

Später in einem Libanesischen Cafe einen Arabischen Tee getrunken, dann ab durch die Innen-Stadt mit dem Auto im sportlichem Tempo (wie immer ;-) in den Kreis 5. Unser Nobbi war auch schon zugegen, und spy verspätete sich nicht allzusehr, brachte gute Laune, und ja, MalLisa ihren neuen Laptop. Dann freuen wir uns über ein neues Gesicht, Verena, die auch gleich ein Profil gemacht hat, was doppelt freut. MalLisa vertraute Nobbi und manuma ihr neues Teil an, das sie schon mal etwas konfigurieren durften, sie schätzen ihr Vertrauen und hatten eine Menge Spass dabei. Das Login für bookcrossing und fb funktionierte nach langen Jahren der Abwesenheit noch immer, sodass nun MalLisa hoffentlich auch bald mitmacht mit posten und registrieren von Büchern. Aber wie es so schön heisst: „Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut“ und das neue OS von Windows bietet noch jede Menge Stolpersteine..
Manuma und spy spachtelten ein Indisches Gemüse-Omlett, und das alles auf einem langen Holztisch draussen, vollgestellt mit Laptops und Büchern (spy hat fotografiert, fotos folgen). Die Verena brachte Vorschläge, wie wir BC bekannter machen könnten in der Stadt, wir werden darauf zurückkommen.
Elisabeth war mit einer Gruppe Joggen und entschuldigte sich per sms. Später, als manuma von MalLisa zum Bahnhof gefahren wurde, traf noch mimiro3 ein, das spontane meetup ging also noch weiter in eine zweite Runde.
Es war eine lebhafte bunte Truppe etwas schräger Vögel die sich da versammelt hatten, und das hoffentlich wieder am 13. Mai, wo dann auch Marja-Leena aus Finnland dabei sein wird.


Sonntag, 13. April 2014

Hippel-hoppel-April-fbc-meetup (extended)



Protokoll vom fbc-meetup vom 8 April, Cafe Gloria, Josefstrasse 59, 8005 Zürich

Anwesende: manuma, captain_fantasy, MalLisa, spy-there, Elisabeth, Via skype: RalfH
Gast: Linda
Entschuldigt: mimiro3
Unentschuldigt: lotta_torkel und der Rest.

19h 40 Alle bis auf Gast anwesend. Elisabeth hat ihr neustes Spielzeug mitgebracht, ein Lenovo-Tablet, mit dem sie gleich unseren Nobbi mit Beschlag belegt, weil sie ein Problem damit hat (hat sie irgendwann mal keines?) Er lässt sich bereitwillig mit Beschlag belegen, und dass praktisch den ganzen Abend, obwohl er schon verschiede Male darauf hinwies, dass auch spy und manuma Computerkenntnisse hätten. Erfolglos, wie es den Anschein macht.
manuma bittet sie, ein paar Fotos mit dem neuen Tablet zu machen, wird jedoch überhört und ihre Bitte fällt in das Schwarze Loch des Vergessens. Kismet.
Das Schwarze Quadrat

MalLisa, wieder in glänzender Laune, nachdem sie das letze Mal mit starker Erkältung trotzdem kam, regte sich auf wegen dem Zigarettenstummelteppich vor manumas Haustüre (sie war neulich wieder einmal zu Besuch im OBCZ-TeddysDen) und manuma musste ihre Geschichte mit der frisch aus Serbien zugezogenen Nachbarin zum besten geben. Alle hörten gespannt zu und machten grosse Augen ;-).
Spy, die neben manuma etwas feines vom Cafe Gloria tafelte, brachte ihre selbstgefertigten veganen Schoggi-Marzipan Ostereili mit, an denen sie den ganzen Nachmittag arbeitete, und die Allen hervorragend schmeckten. Sie seien hier wärmstens verdankt.
Linda im kanariengelben Pullover und vis a vis captain_fantasy, dem etwas von ihr schräg herein kam, was frau auch sehen konnte..im Hintergrund manuma und MalLisa, das Foto machte spy-there.

Manuma unterhielt sich dann an der Theke längere Zeit mit dem netten Wirt über die Welt und Sri Lanka, sie haben ganz offensichtlich das Heu auf der selben Bühne.

irgendwann nach 21h reicht spy-there ihr MacBookPro an manuma neben ihr weiter, RalfH ist darin online am Tisch mit uns. Sie unterhalten sich bestimmt einen halbe Stunde oder länger über Bücher und Kunst (manuma mag RalfH, sonst hätte sie es nicht so lange ausgehalten mit ihm). Er fragt sie, was sie denn gerade so lese, aber wegen ihrer oftmals langen Leitung kann sie nicht gleich antworten, macht aber auch nichts, sieh erinnert sich eher an gute Bilder, und er erinnert sie an den Namen von Neon Rauch aus Leipzig, den sie gerne einmal sehen würde, und auch bereit wäre weit zu reisen für eine Ausstellung mit seinen Werken. Hier ein Link, für die, welche ihn kennen lernen wollen: Neon Rauch und dies: Bilder von Neon Rauch
Von Neon Rauch

Elisabeth erzählt (wieder) von ihren Sorgen, ihrem nervösen Magen, und dass sie morgen einen Brunch macht in ihrer neuen Wohnung, wo wir alle herzlich eingeladen sind. Nobbi muss arbeiten und kann nicht kommen, was alle bedauern, die kommen können. Auch Gästin Linda muss arbeiten, bedankt sich aber bei manuma nochmals herzlich für die Mohair-Stoffpfote, die sie in Ehren halte.
21h45
Auf dem Shelf hatte es wieder einige abgelegte Bücher, die manuma noch rasch registriert, mit den Labels von spy aber mit ihrem Profil, da spy-there „keinen Schrott auf ihrem shelf möchte“. Die gänzlich ungeliebten Schinken nimmt manuma unregistriert mit fürs Brocki.
22h10 Der Wirt möchte langsam Schluss machen, doch es hat immer noch Gäste ausser dem fbc-Tisch, sodass niemand sich zum Gehen bemüssigt. Gegen halb Elf ist es dann soweit, der Aufbruch steht ins Haus. Manuma nimmt ihre „alten“ Bücher vom shelf und tut ihre neuen drauf, sie will die alten noch am Abend auf dem Nachhauseweg aussetzen.

Schluss und Kuss von Luftibus.

Für das Protokoll: manuma

Das fbc-meetup - extended


Tag 2. Der Brunch bei Elisabeth, Computeria, Brocki Fahrweid, Kloster Fahr.

11h-14h Der Brunch findet statt auf dem Balkon, bei schönstem Sonnenschein unter Palmen (deren Krone wächst hoch zum Balkon) MalLisa und manuma kommen zur Zeit, spy-there am Schluss, als alle aufbrechen zum Computer-Workshop, und sich manuma fast in die Hose macht vor Lachen beim hinunter fugen vom Louis dissett oder so Sessel, den MalLisa flicken soll. Er wird gemeinsam im Kofferraum verstaut und los gehts durch die Stadt im Karacho wie immer mit MalLisa am Steuer (Ihr italienisches Temperament kommt da zum Vorschein). spy fährt mit ihrem E-bike zurück nach Hause.

14h30-15h30 In der Computeria werden sie gut betreut, es sind alles ältere Semester, auch die InstruktorInnen, und Elisabeth werden die Funktionen eingerichtet, so dass die Ansicht der Apps richtig kommt. MalLisa glaubte manuma nicht, dass ihr alter Computer ein Geschwür ist und lässt sich das nochmals bestätigen, ja, von einem Mann.

15h30- 17h
Dann zum grossen Brocki Fahrweid, wo gleich links vom Eingang ein lebensgrosser, blutiger Christus am Kreuz hängt, von dem sie finden, dass so ein Anblick nichts ist für Kinder (auch für sie nicht). Manuma übt auf einem Rollator wie es wäre in 20 Jahren oder so, legt ihre ganzen hundert Kilos auf die Griffe, MalLisa flippt aus bei diesem Anblick, ruft ihr energisch zu, sofort damit aufzuhören, manuma erlaubte sich da einen bösen Scherz, der gar nicht gut ankam bei ihr (muss richtig echt ausgesehen haben).
Die Preise sind tw. gesalzen, aber für Zürcher Verhältnisse wohl immer noch moderat.
Sie kaufen ein paar Sächelchen, und ja, manuma kauft auch wieder Bücher, die ihr netterweise MalLisa bezahlt. herzlichen Dank dafür an dieser Stelle.

17h15 Kloster Fahr.
Kaffee und Kuchen vor der Türe, die letzten Sonnenstrahlen geniessen, anschliessend Rundgang um den Klostergarten. Auf der Heimfahrt noch Tulpen gepflückt, das Geld dafür gab Elisabeth, die Gute. Es sei hiermit verdankt.
Die selbstgepflückten Tulpen

18h30 manuma wieder zurück an der Limmatstrasse, müde, aber glücklich. Die andern fahren zu MalLisa, den Sessel ausladen. Sie verabreden sich für einen weiteren Brunch am nächsten Tag.

Tag 3 (Donnerstag)
Brunch am nächsten Tag, diesmal sollte er auf der Terrasse von spys Haus stattfinden, was aber nicht ging, weil der Wind doch recht unangenehm kalt war. Er fand trotzdem statt, leider ohne Elisabeth, weil sie lieber auf der Uni-Terasse sitzen wollte und der Brunch dort reichhaltiger und auch billiger sei, wie sie manuma über sms erklärt. Der harte Kern  will aber nicht dorthin, auch weil spy-there dabei sein sollte. Die drei vom Zementkern der fbc‘ssers, spy-there, manuma und MalLisa haben dann in der Mansarden-Küche oben  gefrühstückt, und geschwatzt, spy mit ihrer veganen Suppe, manuma und MalLisa klassisch und mit allerlei Leckereien vom Türken bis fast um drei Uhr Nachnittags. Manuma wollte noch vor der Feierabend Rush Hour auf den Zug und wurde von MalLisa zum Bahnhof gefahren. Sie ist schwer bepackt gerade noch rechtzeitg im Zug angekommen.